17. Dezember 2009
Zur Behandlung von bestimmten Beschwerden kann ein Stangerbad durchgeführt werden. Dabei kommt es zu einem Zusammenspiel von Wasser und Strom.
Durchgeführt werden Stangerbäder zumeist in speziellen physiotherapeutischen Praxen, Kliniken oder Kurzentren. Für das Stangerbad begibt sich der Patient in eine spezielle Wanne aus Kunststoff, die mit verschiedenen Elektroden und Metallplatten ausgestattet ist. In die Wanne können bis zu 800 Liter Wasser gefüllt werden. Die Wassertemperatur ist unterschiedlich und hängt von den Beschwerden des jeweiligen Patienten ab. Auch die Stärke des Stroms wird der Befindlichkeit der zu behandelnden Person angepasst. So darf der Strom keinerlei Schmerzen verursachen, sondern nur ein leichtes Kribbeln hervorrufen. Um die Leitfähigkeit des Stroms zu verbessern, werden oftmals Salz- oder Gerbstoffe in das Wasser gegeben. Beim Einstieg des Patienten in die Wanne wird der Strom langsam angehoben und bei Beendigung des Stangerbads wieder reduziert, damit es nicht zu einem Stromschlag kommt. Die Dauer eines Stangerbads liegt bei ungefähr zwanzig Minuten.
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