14. Dezember 2009
Wer sich auf ungewöhnliche Weise in der kalten Jahreszeit gegen Erkältungen abhärten will, kann zum Eisbaden gehen. Allerdings sollte man sich als ungeübter Anwender gut auf das Winterbaden vorbereiten.
Bevor man als Untrainierter mit dem Eisbaden beginnt, sollte man sich besser gut vorbereiten, denn wenn man an die extrem kalten Temperaturen nicht gewöhnt ist, ist es nicht ratsam mitten im Winter ins Wasser zu gehen. Daher sollte man bereits im Sommer mit der Vorbereitung beginnen, indem man jede Woche regelmäßig im Freien badet. Ebenso eignet sich häufiges kaltes Duschen sehr gut als Vorbereitungsmaßnahme.
Während des Eisbadens verbleibt man nur für ein paar Minuten im kalten Wasser, damit es nicht zu einer Unterkühlung kommt. Durch den Einstieg in das kalte Wasser sinkt zunächst die Temperatur des Körpers. Dieser reagiert auf den Kältereiz, indem er vorher gespeicherte Energie in Wärmeenergie umwandelt. Dadurch weiten sich die Gefäße und die Zirkulation des Blutes wird verbessert. Beim Eisbaden sollte man allerdings nicht mit dem Kopf und den Haaren untertauchen. Die Hände sollten besser in der Luft gehalten werden und die Füße mit Neoprenschuhen geschützt werden, da Hände und Füße besonders schnell auskühlen. Wer Badesachen trägt, sollte aufpassen, dass es nach dem Baden nicht zu einer Unterkühlung kommt und sich schnellstens warme Sachen anziehen.
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