4. Januar 2010
In der kalten Jahreszeit kann es sehr leicht passieren, dass man sich eine Erkältung einfängt. In diesem Fall kann ein warmes Erkältungsbad sehr hilfreich sein.
Erkältungen oder grippale Infekte gehören zu den unangenehmen Begleiterscheinungen der kalten Jahreszeit. Zu den plagenden Symptomen gehören Halsschmerzen, Schnupfen, Husten, Kraftlosigkeit sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Das Atmen funktioniert nur noch eingeschränkt. Zur Linderung all dieser lästigen Beschwerden kann ein warmes Erkältungsbad sehr hilfreich und wohltuend sein.
Die meisten Erkältungsbäder kombinieren Pflege- und Duftstoffe mit ätherischen Ölen, wodurch es zu einem wohltuenden Effekt auf den erkältungsgeplagten Körper kommt. Schnupfen und Husten können wirksam bekämpft und die Atmung dadurch erleichtert werden. Als besonders empfehlenswert gelten ätherische Öle wie Eukalyptusöl, Thymianöl, Menthol, Campher und Fichtennadelöl. Durch das warme Bad kann auch dem Frieren des Körpers Einhalt geboten werden.
Ein Erkältungsbad sollte schon bei den ersten Anzeichen einer Erkältung genommen werden, also wenn man ein Kratzen im Hals, ein unangenehmes Kribbeln in der Nase oder kalte Hände und Füße verspürt. Die Kältegefühle entstehen durch eine gedrosselte Durchblutung. Da auch die Nase schlecht durchblutet wird, können sich die Erreger ungehindert ausbreiten. Durch die Wärme des Erkältungsbads kann die lokale Immunabwehr stimuliert werden, wodurch die Erkältung abgeschwächt oder sogar abgewehrt wird.
Wer von einer Erkältung befallen wird, sollte also einmal pro Tag ein Erkältungsbad nehmen, um dem Infekt entgegen zu wirken. Allerdings sollte man das Bad nur dann anwenden, wenn man kein Fieber hat. Auch bei kleinen Kindern sollte man lieber auf ein Erkältungsbad verzichten, damit der Kreislauf der Kleinen nicht zu sehr belastet wird.
Am besten ist es, das Erkältungsbad am Abend zu nehmen, da um diese Zeit die Wirkung am größten ist. Die empfohlene Temperatur des Badewassers liegt zwischen 38–40 Grad Celsius und sollte nicht höher sein, um den Kreislauf nicht zu stark zu belasten. Das Bad sollte 15–30 Minuten dauern, damit der Körper genug Wärme tanken kann. Während des Bads werden die ätherischen Öle über die Haut aufgenommen und im Blut verteilt. Dadurch können sie ihre wohltuenden Effekte entfalten und schleimlösend wirken. Nach dem Abtrocknen sollte man sich sofort ins Bett begeben und sich dort warm einpacken, um die Erreger auszuschwitzen. Durch das Erkältungsbad wird das Einschlafen deutlich erleichtert.
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