Vor- und Nachteile verschiedener Wannenarten für das Badezimmer

Junge Frau entspannt in moderner Badewanne

Selbst die kleinsten Badezimmer verfügen heutzutage häufig über eine Wanne

Ein Wannenbad wirkt nicht nur reinigend, sondern auch gesundheitsfördernd und entspannend. Deshalb wünschen sich die meisten Menschen eine Badewanne in ihrem Badezimmer. Wer diese neu installieren möchte, sollte sich zuvor über die unterschiedlichen Wannenarten informieren, damit er ihre Platzbedürfnisse und Eigenschaften kennt, auch beim Wannentausch sollten einige Punkte beachtet werden.

Baden in früheren Zeiten

Das Wannenbad hat im Laufe der Zeit eine unterschiedliche Stellung in der Körperpflege eingenommen. Einst zählte es zum wöchentlichen Ritual und wurde zumeist am Samstag Abend durchgeführt. Das Baden diente bei der arbeitenden Bevölkerungsschicht der Körperreinigung, bei welcher der Staub und Schmutz der Woche gründlich entfernt wurden. Im Sonntagsstaat konnte man am folgenden Morgen zur Kirche gehen.

Vorteile des Duschens

Später wurde dem Duschen der Vorrang gegeben, da diese Art der Reinigung Vorteile besaß.

  • Duschwannen ließen sich platzsparender in die meist kleinen Badezimmer integrieren.
  • Außerdem verbrauchte der Duschvorgang weniger Wasser und sparte Zeit.
  • Dermatologen sprachen sich ebenfalls für das Duschen aus, da die Haut weniger als beim Wannenbad strapaziert wird.

Baden in heutiger Zeit

Baden ist gut für Körper und Seele

richtiges Verhalten beim Vollbad - was Körper und Seele gut tut

Junge, nachdenkliche Frau in Badewanne mit viel Schaum
Wellness © Benicce - www.fotolia.de

Ein warmes Bad wirkt entspannend und lässt neue Kraft schöpfen. Allerdings sollten wichtige Dinge beachtet werden, damit die Haut keinen Schaden nimmt.

So sollte die Dauer eines Bades 20 Minuten nicht überschreiten, da sonst der Schutzfilm der Haut angegriffen wird. Außerdem darf das Wasser nicht zu heiß sein. Mehr als 38 Grad sind nicht empfehlenswert.

Schaumbäder trocknen die Haut zusätzlich aus. Es sollten stets hochwertige Badezusätze mit Öl, zum Beispiel Avocado-, Mandel-, Jojoba- oder Sheaöl, verwendet werden. Die Tatsache, dass durch die Wärme die Hautporen geöffnet werden, lässt ein Peeling besonders gut wirken.

Außerdem kann die noch feuchte Haut nach dem Bad mit Pflegesubstanzen versorgt werden. Diese binden zusätzlich die Feuchtigkeit in der Haut. Der Körper sollte nicht abgerubbelt, sondern vorsichtig trocken getupft werden. Auf diese Weise wird das Bad zu einem Wellness-Vergnügen mit bestem Pflege-Effekt.

Inzwischen allerdings wünscht sich beinahe jeder Mensch wieder eine Badewanne im eigenen Badezimmer. Das Wannenbad entspannt den Körper und lässt die Seele zur Ruhe kommen. Heutige Badewannen lassen sich mit den unterschiedlichsten Accessoires ausstatten. Farbwechsler können ebenso wie Massagedüsen vorhanden sein.

Viele Zubehörteile lassen sich in bereits vorhandenen Badewannen nachrüsten. Häufig findet auch ein Austausch der Badewanne statt. Allerdings muss es nicht wieder dieselbe Art Wanne sein, die zuvor im Badezimmer gestanden hat. Der Handel bietet sehr unterschiedliche Badewannen aus diversen Materialien an.

Ein großes Badewannenangebot

Wer über wenig Platz im Badezimmer verfügt, wird sich sicher nach wie vor für die Nischenbadewanne entscheiden, welche direkt in eine Nische gestellt werden kann. Ihre Anschaffung ist sehr preiswert, allerdings bietet diese Wannenart keinen außerordentlichen Komfort. Ist das Raumangebot größer, kann die Wanne frei im Raum stehen. Sie ist dann von allen Seiten zugänglich und außerdem ein Blickfang im Badezimmer.

Materialien

Klassische Materialien, beispielsweise

  • Guss oder
  • Stahl-Email,

verleihen der Wanne ein antikes Aussehen. Moderne

  • Verbundstoffe oder
  • Acryl

sind leichter und können auch im Nachhinein bearbeitet werden, wenn beispielsweise weitere Zubehörteile angebracht werden sollen. Außerdem verleihen einige Materialien der Haut ein wärmeres Gefühl als die herkömmlichen Materialien.

Andere Badewannen bestehen aus Verbundstoffen, deren Preise und Qualitäten sich deutlich voneinander unterscheiden. Der Vorteil von Verbundstoffen im Vergleich zu Guss und Stahl besteht in ihrem geringeren Gewicht. Außerdem sehen sie moderner aus.

Bei den ersten Badewannen handelte es sich um Waschzuber, die aus Holz bestanden. Dieses Material wurde später durch Guss oder Stahl verdrängt. Inzwischen ist es wegen seiner Natürlichkeit wieder häufiger in Badezimmern zu finden, wobei es sich inzwischen um sehr hochwertige Hölzer handelt.

Eckbadewanne

Ebenfalls für kleine Bäder ist die Eckbadewanne geeignet, die in verschiedenen Größen erhältlich ist. Während kleinere Modelle ebenso wie die klassische Badewanne Platz für einen Erwachsenen bieten, können größere Eckbadewannen mit einer Sitzbank ausgestattet sein. Die Eckbadewanne kann außerdem als Partnerbadewanne konzipiert sein. Sie ist dann im Kopf- und Schulterbereich besonders breit, während sie zum Fußende hin konisch verläuft.

Partnerbadewanne und Whirlpools

Ohnehin sind Partnerbadewannen inzwischen sehr beliebt. Sie erlauben es, mit dem Partner gemeinsam zu entspannen. Eine Voraussetzung für die Partnerbadewanne ist allerdings ein großes Badezimmer. Partnerbadewannen, aber auch andere Wannenarten, lassen sich mit einer Massagefunktion ausstatten. Diese Wannen werden

genannt. Die Systeme saugen über einen Kompressor Raumluft an und geben diese dann mit hohem oder niedrigerem Druck an das Badewasser ab. Eine andere Variante des Whirlpools ist die Wassermassage, bei der durch Wasserzufuhr eine Strömung im Badewasser erzeugt wird.

Fazit

Bei der Auswahl einer Badewanne kommt es also auf viele Aspekte an. Wer sich gut informiert und auf Qualität achtet, wird beim Kauf kaum etwas falsch machen können. Manchmal kann es allerdings besser sein, die Beratung eines Fachmanns in Anspruch zu nehmen.

Elektrische Anschlüsse, die unter anderem für Farbwechsellichter oder für den Betrieb von Whirlpoolwannen benötigt werden, dürfen ohnehin nie von Laien ausgeführt werden. Viele Handwerksbetriebe bieten sämtliche Installations- und Beratungsleistungen an.

Grundinformationen und Hinweise zum Baden

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: bathtub © olly - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: bathroom running a bath © think jesters - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: modern bathroom with a tub (3D rendering) © victor zastol'skiy - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Modern white bathroom © slavun - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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