5. August 2010
Bei einem Mangel an Zink besteht die Gefahr von gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Dazu gehört u.a. eine höhere Infektanfälligkeit.
Aufgrund von Zinkmangel kann es zu verschiedenen gesundheitlichen Problemen kommen. Die Symptome sind dabei sehr vielfältig. So machen sich Mangelerscheinungen durch eine höhere Infektanfälligkeit, verzögerte Wundheilung, Haarausfall, Antriebsschwäche, Konzentrationsstörungen, Gewichtsverlust, Depressionen, Nachtblindheit, Riechstörungen, Geschmacksbeeinträchtigungen, entzündliche Hautreaktionen sowie weißfleckige und brüchige Fingernägel bemerkbar. Bei Kindern besteht zudem die Gefahr von Wachstumsstörungen und Lernschwäche.
Zinkpräparate sind in Form von Nahrungsergänzungsmitteln in zahlreichen Apotheken, Drogerien und Supermärkten erhältlich und lassen sich auch ohne ärztliche Verschreibung anwenden. Bei der Einnahme der täglichen Dosis sollte man jedoch darauf achten, dass die Menge nicht mehr als 10–15 Milligramm beträgt. Im Falle einer Dosierung von mehr als 50 Milligramm täglich besteht das Risiko, das es zu Störungen des Eisen- und Kupferhaushalts kommt. Bei einer fachgerechten Dosierung treten in der Regel jedoch keine Nebenwirkungen auf.
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