12. August 2010
Vitaminmangel wirkt sich negativ auf die Gesundheit aus. Doch auch eine Überdosierung kann zu Beeinträchtigungen führen.
Durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung wird der tägliche Vitaminbedarf normalerweise gedeckt. Unter bestimmten Umständen, wie z.B. eine falsche Ernährungsweise, Unterernährung oder Aufnahmestörungen, besteht jedoch die Gefahr, dass es zu einem Vitaminmangel, der als Hypovitaminose bezeichnet wird, kommt. Mitunter kann sich auch die Einnahme von bestimmten Medikamenten, wie z.B. Antibiotika, negativ auf den Vitaminhaushalt auswirken. In den westlichen Industrieländern kommt es nur selten zu ernährungsbedingten Vitaminmangel. Es gibt allerdings bestimmte Risikogruppen, zu denen z.B. alte Menschen, sehr junge Menschen, Raucher, Alkoholiker, Personen, die an Magen- und Darmerkrankungen leiden sowie schwangere und stillende Frauen gehören.
Aber auch eine Überdosierung an Vitaminen, die man als Hypervitaminose bezeichnet, kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken. Dies gilt vorwiegend für fettlösliche Vitamine wie Vitamin A und Vitamin D, die sich im Körper anhäufen. Dabei kann es sogar zu gefährlichen Vergiftungserscheinungen kommen.
Zahlreiche Vitamine sind in Form von Nahrungsergänzungsmitteln erhältlich. Ob die Einnahme solcher synthetischen Vitamine sinnvoll ist oder nicht, ist nach wie vor heftig umstritten. Grundsätzlich wird bei einer gesunden und ausgewogenen Ernährung eine zusätzliche Vitaminzufuhr als nicht notwendig angesehen.
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