5. August 2010
Als Vitamin K bezeichnet man ein fettlösliches Vitamin. Es kommt in der Natur in verschiedenen Formen vor.
Bei Vitamin K handelt es sich um ein fettlösliches Vitamin. Man unterscheidet zwischen Phyllochinon (Vitamin K1) und Menachinon (Vitamin K2).
Besonders wichtig für den Menschen ist Vitamin K1, das von Pflanzen gebildet und über die Nahrung aufgenommen wird. Mit Phyllochinon lässt sich der größte Teil des menschlichen Vitamin K-Bedarfs abdecken. Durch die Bakterien der Darmflora wird zudem Vitamin K2 gebildet, das jedoch nur eine untergeordnete Rolle für die Versorgung mit Vitamin K spielt.
Vitamin K ist wichtig für die Blutgerinnung und die Knochenbildung des Menschen. So fungiert es im Stoffwechsel als Hilfseinheit (Coenzym) von bestimmten Enzymen und beteiligt sich an der Bildung von Blutgerinnungsfaktoren wie Faktor II, Faktor VII, Faktor IX und Faktor X. Darüber hinaus hat Vitamin K gemeinsam mit Vitamin D, Kalzium und Eiweißen Einfluss auf die Knochenbildung. Durch die Verfestigung der Knochen wird Frakturen durch Osteoporose (Knochenschwund) vorgebeugt.
Der genaue tägliche Bedarf eines Menschen an Vitamin K kann nur geschätzt werden. Als empfehlenswert gelten ca. 70 Mikrogramm pro Tag. Bei Menschen, die unter erhöhter Blutungsneigung oder Osteoporose leiden, kann eine zusätzliche Einnahme von Vitamin K sinnvoll sein. Auch bei bestimmten Krankheiten, bei denen es zu einem Mangel an Vitamin K kommt, wie beispielsweise Zöliakie, Morbus Crohn, Lebererkrankungen oder Krebs, ist eine Nahrungsergänzung notwendig. Bei gesunden Menschen gilt eine Vitamin K-Aufnahme über die Nahrung als ausreichend.
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26.08.11 | |
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04.04.11 | |
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