11. August 2010
Mögliche Beschwerden bei einem Vitamin E-Mangel können Muskel- und Konzentrationsschwächen sein. Allerdings tritt ein Mangel an dem Vitamin nur selten auf.
Die Tocopherole, die der Körper über die Nahrung aufnimmt, werden im Fettgewebe und in der Leber angesammelt. Darüber hinaus findet man auch in der Muskulatur hohe Konzentrationen an Vitamin E. Durch Oxidation kommt es zu einer Umwandlung der Vitamin E-Derivate in Laktonen und Chinonen, die der Körper dann über die Galle ausscheidet. Grundsätzlich sind die Speichereigenschaften von Vitamin E relativ gut, allerdings geht die Einlagerung in den Körper nur langsam vonstatten.
Zu einem ernährungsbedingten Mangel an Vitamin E kommt es nur in seltenen Fällen. Bis sich Mangelerscheinungen bemerkbar machen, können mitunter Jahre vergehen, denn der Körper ist in der Lage auf Reserven des Vitamins zurückzugreifen. Mögliche Symptome eines Vitamin E-Mangels können Muskelschwäche, Konzentrationsschwäche sowie eine höhere Infektanfälligkeit sein.
Auch eine Überdosierung von Vitamin E kommt nur sehr selten vor, da dies mit einer normalen Ernährung kaum möglich ist. Werden jedoch durch Nahrungsergänzungsmittel Dosen von mehr als 800 Milligramm täglich eingenommen, besteht die Gefahr von Problemen bei der Blutgerinnung, Magen- und Darmbeschwerden, Kopfschmerzen, Übelkeit und Muskelschwäche.
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