11. August 2010
Unter Vitamin E versteht man ein lebenswichtiges fettlösliches Vitamin. Es gehört zu den Antioxidantien.
Vitamin E dient als Sammelbegriff für verschiedene fettlösliche Substanzen. Dazu gehören Tocopherole, Tocotrienole, MDT und Tocomoneole. Wichtig für den Menschen ist vor allem alpha-Tocopherol.
Ebenso wie Vitamin A und Vitamin C, wird Vitamin E zu den Antioxidantien gezählt. Das Vitamin ist von essentieller Bedeutung für den Organismus. Da es von ihm nicht selbst erzeugt werden kann, muss es über die Nahrung zugeführt werden.
Vitamin E erfüllt im menschlichen Körper verschiedene wichtige Aufgaben. Dazu gehört vor allem seine Funktion als Radikalfänger. So macht es so genannte freie Radikale, die durch Sonneneinstrahlung, Rauchen oder Stress entstehen können, unschädlich. Auf diese Weise lässt sich das Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden oder an Grauem Star (Katarakt) oder Krebs zu erkranken, teilweise reduzieren. Darüber hinaus schützt das Vitamin die Blutgefäße vor schädlichen Ablagerungen und unterstützt das Immunsystem des Körpers. Außerdem beteiligt es sich an der Synthese von verschiedenen Enzymen sowie an nervenbedingten Muskelfunktionen. Allerdings sind noch nicht alle Aufgaben von Vitamin E im Körper vollständig erforscht worden.
Der tägliche Bedarf eines Menschen an Vitamin E liegt bei ca. 12–14 Milligramm am Tag. Bei Frauen genügt eine Tagesdosis von 12 Milligramm täglich. Allerdings ist der Bedarf bei schwangeren und stillenden Frauen etwas höher. Auch bei Rauchern sowie bei Menschen, die unter Stress stehen oder unter Abwehrschwäche oder Herzkrankheiten leiden, besteht erhöhter Vitamin E-Bedarf.
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