11. August 2010
Als Vitamin C bezeichnet man Ascorbinsäure. Es gehört zu den wichtigsten Vitaminen.
Bei Vitamin C (Ascorbinsäure) handelt es sich um ein Glucosederivat. Es zählt zu den wichtigsten Vitaminen und muss dem menschlichen Körper ständig zugeführt werden, da dieser es nicht selbst erzeugen kann.
Vitamin C erfüllt im menschlichen Organismus zahlreiche Aufgaben. So dient es als Coenzym für die Prolyl-Hydroxylase. Dabei handelt es sich um ein Enzym, das für die Biosynthese von Kollagen, einem Protein, gebraucht wird. Außerdem besitzt Vitamin C einen antioxidativen Effekt und gehört zu den Radikalfängern, was bedeutet, dass es den Organismus vor aggressiven sauerstoffhaltigen Verbindungen, die als freie Radikale bezeichnet werden, schützt. Darüber hinaus hemmt es krebserregende Nitrosamine und beugt auf diese Weise bestimmten Krebskrankheiten wie Speiseröhrenkrebs, Kehlkopfkrebs und Mundkrebs vor. Zu den wichtigsten Eigenschaften des Vitamins gehört auch, dass es dem Immunsystem bei der Abwehr von Infekten hilft. Weitere wichtige Funktionen der Ascorbinsäure sind die Wundheilung, die Bildung von Serotonin, einem Botenstoff, der für Sättigung und Müdigkeit zuständig ist, die Bildung der Hormone Adrenalin und Noradrenalin, die Verbesserung der Eisenaufnahme im Dünndarm, die Bildung von Carnitin, der Abtransport von giftigen Schwermetallen wie Cadmium, Nickel und Blei aus dem Körper sowie die enzymatische Unwandlung von Cholesterin in Vitamin D oder Gallensäure.
Vitamin C hat die Eigenschaft bestimmte Stoffe zu binden, wodurch diese aus dem Körper geschwemmt werden. Dabei kommt es jedoch nicht nur zur Ausschwemmung von Schwermetallen und anderen unerwünschten Substanzen aus dem Organismus, sondern auch von Kalzium, das wichtig für die Knochenbildung ist. Aus diesem Grund wird empfohlen, bei der Aufnahme von Vitamin C dem Körper auch genügend Kalzium zuzuführen. Obwohl Vitamin C das Risiko an Krebs oder Herz-Kreislaufproblemen zu erkranken verringert, kann es nicht vor Erkältungen schützen.
Der tägliche Bedarf an Vitamin C liegt bei einem gesunden erwachsenen Menschen bei rund 100 Milligramm. Mehr Vitamin C benötigen bestimmte Risikogruppen, zu denen Raucher, Alkoholiker, Sportler sowie schwangere und stillende Frauen gehören. Allerdings ist der genaue Bedarf an Ascorbinsäure unter Medizinern nach wie vor heftig umstritten.
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