4. August 2010
Zu einem Mangel an Pantothensäure kommt es nur sehr selten. Gefährdet sind vorwiegend Diabetiker und Dialysepatienten.
Die Aufnahme von Pantothensäure im menschlichen Körper erfolgt im Dünndarm. Dort wird es vor allem in Form des Coenzyms A resorbiert. Ein Mangel an Pantothensäure tritt nur sehr selten auf, da das Vitamin in den meisten Lebensmitteln vorkommt. Die Gefahr einer Unterversorgung besteht in erster Linie bei Diabetikern oder Dialysepatienten. Auch Alkoholismus, der zu Resorptionsstörungen führt, kann ein Grund für Mangelerscheinungen sein. Zudem besteht ein erhöhter Bedarf bei schwangeren und stillenden Frauen. Kommt es zu Beschwerden, fehlen in der Regel auch andere B-Vitamine im Körper. Mögliche Symptome bei einem Mangel an Vitamin B5 können Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Depressionen, Magenschmerzen, Reflexstörungen, schmerzende Muskeln, Krämpfe und Immunschwäche sein.
Normalerweise reicht die Aufnahme von Pantothensäure über die Nahrung völlig aus. Es kann aber auch zusätzlich in Form von Nahrungsergänzungsmitteln eingenommen werden. Zumeist findet man Vitamin B5 jedoch nicht als Einzelpräparat, sondern zusammen mit anderen Vitaminen der B-Gruppe. Nebenwirkungen durch Überdosierungen sind in der Regel nicht zu befürchten. Bei einer dauerhaften Einnahme von über zehn Milligramm am Tag, kann es schlimmstenfalls zu leichten Darmproblemen kommen.
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