4. August 2010
Ein Mangel an Magnesium kann zu gesundheitlichen Problemen führen. Mögliche Symptome sind u.a. Muskel- und Wadenkrämpfe.
Obwohl Magnesium in vielen Lebensmitteln enthalten ist, kann es unter bestimmten Umständen zu Magnesiummangel kommen. Mögliche Ursachen sind Stress, sportliche Aktivitäten, zu geringer Verzehr von Nahrungsmitteln, die Magnesium enthalten, eine erhöhte Ausscheidung von Magnesium durch bestimmte Medikamente, eine kohlenhydratarme Diät, die übermäßige Einnahme von Abführmitteln oder Alkoholismus. Zu den typischen Mangelerscheinungen gehören Muskel- und Wadenkrämpfe, Nervosität, Konzentrationsschwäche, Schwindelgefühle, Kopfschmerzen, Magen- und Darmprobleme, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen. Darüber hinaus können psychische Erkrankungen wie Psychosen und Depressionen durch Magnesiummangel verstärkt werden.
Wesentlich seltener tritt dagegen eine Magnesiumüberdosierung (Hypermagnesiämie) auf, da überschüssiges Magnesium ausgeschieden wird. Zu einem Überschuss an Magnesium kann es jedoch bei einer herabgesetzten Nierenfunktion kommen, was z.B. der Fall ist, wenn man magnesiumhaltige Medikamente einnimmt.
Mögliche Beschwerden können Durchfall, Blutdruckabfall, flache Atmung, Übelkeit, Erbrechen und sogar Lähmungserscheinungen sein.
Um einem Mangel an Magnesium entgegenzuwirken, sind zahlreiche Magnesiumpräparate in Form von Nahrungsergänzungsmitteln in den Apotheken, Supermärkten und Reformhäusern erhältlich. Die Tagesdosen der Präparate liegen in der Regel zwischen 200 und 400 Milligramm. Da es bei der Einnahme dieser Mittel jedoch zu Neben- und Wechselwirkungen kommen kann, sollte man sich zuvor vom Arzt oder Apotheker beraten lassen.
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16.01.12 | |
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