3. August 2010
Durch einen Mangel an Jod entstehen gesundheitliche Beeinträchtigungen. So kann es zu einer Schilddrüsenunterfunktion kommen.
Ein Mangel an Jod kann sich durch gesundheitliche Probleme bemerkbar machen. Dazu gehört vor allem die Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose). Die Auswirkungen sind jedoch in der Regel schleichend, wodurch zunächst keine Beschwerden bemerkt werden. Erst im Verlauf einer stärkeren Unterfunktion kann es zu Symptomen wie Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Kälteempfindlichkeit, gesteigertem Schlafbedürfnis und Kropfbildung kommen. Bei Kindern besteht die Gefahr von Wachstums- und Entwicklungsstörungen. Außerdem ist bei einem Jodmangel die Haut oft blass, trocken und teigig aufgetrieben. Auch auf die Stimmbänder können sich die Mangelerscheinungen auswirken, sodass sich die Stimme heiser und rau anhört.
Eine Überdosierung an Jod ist beinahe so gut wie ausgeschlossen. Besteht eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose), sollte man größere Jodmengen besser vermeiden. Jodzusätze in Nahrungsergänzungsmitteln oder Jodtabletten gelten nicht als gefährlich für die Gesundheit, sofern sie korrekt dosiert werden. Empfohlen wird die Einnahme von Jodpräparaten vor allem für schwangere und stillende Frauen oder für Frauen, die einen Kinderwunsch hegen. Gelegentlich kann es jedoch bei der Einnahme solcher Präparate zu Nebenwirkungen wie Jodschnupfen, Akne oder Fieber kommen.
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