30. Mai 2011
Dr. Young-in Kim lehrt und forscht an der kanadischen University of Toronto. In der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins "Gut" hat der Gastroenterologe eine Studie veröffentlicht, die er an Ratten durchgeführt hat.
Er stellte fest, dass Ratten, deren Mütter während Schwangerschaft und Stillzeit Folsäure zu sich genommen hatten, ein um 64 Prozent geringeres Risiko hatten, an Darmkrebs zu erkranken. Folsäure ist wichtig für die Herstellung der Erbsubstanz DNA, also für Wachstum und Zellvermehrung.
Allerdings hat Kim in einer früheren Studie festgestellt, dass Folsäure bei den weiblichen Rattenkindern das Brustkrebsrisiko verdoppelt. Kim erklärt sich das damit, dass Folsäure auf unterschiedliche Organe unterschiedlich wirkt.
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