3. August 2010
Als Fettsäuren bezeichnet man einen wichtigen Bestandteil von Fett. Dieses gehört zu den drei Grundnährstoffen.
Bei Fettsäuren handelt es sich um wichtige Bausteine von Nahrungsfetten. Sie sind Ketten aus Kohlenstoffatomen. Außerdem hängen Wasserstoffatome an ihnen. Man unterscheidet bei Fettsäuren zwischen gesättigten, ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren.
Zusammen mit den Eiweißen und den Kohlenhydraten gehört Fett zu den drei Grundnährstoffen. Es ist also ein lebenswichtiger Nahrungsbestandteil. Durch das Fett erhält der Körper Energie und essentielle Fettsäuren, die von ihm nicht selbst hergestellt werden können. Darüber hinaus ist Fett wichtig für die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen wie Vitamin A, Vitamin D, Vitamin E und Vitamin K und dient als Bestandteil von Zellen sowie als Baustein für diverse Hormone.
Zusammengesetzt wird Nahrungsfett aus Glyzerin und Fettsäuren. Beteiligt an den Fettsäuren sind vor allem Oleinsäure, Palmitinsäure und Stearinsäure. Unterteilt werden Fettsäuren in gesättigte Fettsäuren, ungesättigte Fettsäuren und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. In gesättigten Fettsäuren sind so viele Wasserstoffatome wie chemisch möglich enthalten. Nach der Größe der Moleküle unterteilt man gesättigte Fettsäuren in kurzkettige, mittelkettige und langkettige Fettsäuren. In ungesättigten Fettsäuren sind zwei bis acht Wasserstoffatome weniger vorhanden als in gesättigten Fettsäuren. Bei Fettsäuren mit zwei Wasserstoffatomen weniger spricht man von einfach ungesättigten Fettsäuren. Dagegen werden Fettsäuren mit vier bis acht Wasserstoffatomen weniger als mehrfach ungesättigte Fettsäuren oder Polyensäuren bezeichnet. Während der Körper in der Lage ist, gesättigte Fettsäuren sowie ein paar ungesättigte Fettsäuren auf- oder umzubauen, ist dies bei mehrfach ungesättigten Fettsäuren nicht möglich. Aus diesem Grund muss man sie über die Nahrung dem Körper zuführen, weswegen man sie auch als lebensnotwendige Fettsäuren bezeichnet. Zu diesen essentiellen Fettsäuregruppen zählen u.a. Linolsäuren, die in Pflanzenölen wie Sojaöl und tierischen Ölen wie Fischöl vorkommen. Eine Sonderform sind Trans-Fettsäuren, die erst beim Erhitzen von mehrfach ungesättigten Fettsäuren entstehen.
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