28. Juli 2010
Cholesterin wird zum Teil über die Nahrung aufgenommen. In Leber und Darm lässt es sich auch vom Körper selbst herstellen.
Der Mensch kann das Cholesterin sowohl über die Nahrung aufnehmen, als auch selbst im Körper herstellen. Dieser Vorgang findet beim Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel in der Leber sowie in der Darmschleimhaut statt. Da das Cholesterin weder in der Blutflüssigkeit noch in Wasser löslich ist, muss es an bestimmte Proteine gebunden werden, damit es im Körper transportiert werden kann. Diese Protein-Cholesterin-Verbindungen werden zu den Lipoproteinen gezählt. Eines davon ist das LDL-Cholesterin (Low Density Lipoprotein). Dieses lagert sich jedoch bei einem Überangebot an Cholesterin im Organismus an den Innenschichten der Gefäße ab, was zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen kann. Aus diesem Grund gilt das LDL-Cholesterin als mitverantwortlich für Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) und einen möglichen Herzinfarkt.
Ein weiteres Lipoprotein ist das High Density Lipoprotein (HDL-Cholesterin). Dieses gilt jedoch, im Gegensatz zum LDL-Cholesterin, als schützend vor Gefäßablagerungen. So soll ein erhöhter HDL-Cholesterinwert im Blut sogar vor Arteriosklerose schützen.
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