28. Juli 2010
Als Chitosan bezeichnet man einen Stoff aus Chitin. Er kommt in zahlreichen Lebensmitteln und Medikamenten vor.
Bei Chitosan handelt es sich um ein Biopolymer. Dies ist ein auf natürliche Weise vorkommendes Polyaminosaccharid, das vom Chitin abgeleitet wird. Man findet es in verschiedenen Lebensmitteln, Kunststoffen, Medikamenten sowie in Zahnpasta.
Gewonnen wird Chitosan in erster Linie auf technische Weise durch Deacetylierung. Diese erfolgt entweder enzymatisch oder durch heiße Natronlauge. Mengenmäßig kommt vor allem die alkalische Prozedur zur Anwendung. Der Grad der Deacetylierung variiert recht stark. Sie kann sowohl teilweise als auch ganz vorgenommen werden, wodurch es zu erheblichen Unterschieden in den Eigenschaften der Endprodukte kommt.
Chitosan als Stoff ist zäh, amorph und farblos. Zu seinen Eigenschaften gehört eine hohe Fettbindung. Anwenden lässt sich Chitosan überaus vielfältig. In der Biochemie und in der Entsorgung setzt man es zum Entfernen von Ölen ein. Darüber hinaus besitzt es eine anti-mikrobielle, blutstillende und heilende Wirkung, weswegen man es für zahlreiche Medikamente verwendet. In Zahnpasta hat Chitosan einen reinigenden Effekt und befreit die Zähne von Plaque. In Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie wird das Biopolymer u. a. als Nahrungsmittelzusatz, zur Versiegelung von Lebensmitteln, Entfernung von Farbstoffen und Säuren, als Konservierungsmittel für Obst und Gemüse, Geschmacksstoff, Stabilisator, Insektizid und Futtermittelzusatz verwendet.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
24.01.11 | |
![]() | CHITOSAN |
29.12.10 | |
![]() | CHITOSAN |
07.12.10 | |
![]() | CHITOSAN |
21.04.10 | |
![]() | CHITOSAN |
01.02.10 | |
![]() | CHITOSAN |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Chitosan Forum

