Eine Diät soll gesund sein. Das ist die einheitliche Aussage, die man vielen Artikeln über Fettabbau und Fitness entnehmen kann. Doch was macht eine gesunde Diät eigentlich aus? Wir haben sechs Regeln zusammengestellt, die kurz und knapp die Grundpfeiler eines gesunden Ernährungsregimes beschreiben.

Vermeiden Sie Nahrungsmittel, die mehrere Produktionsschritte durchlaufen mussten, ehe sie im Supermarktregal gelandet sind. Geben Sie eher Produkten den Vorzug, die so nahe wie möglich in ihrem natürlichen Urzustand sind. Mit anderen Worten: Greifen Sie nicht zu Fertigmahlzeiten und vorgegarten Bouletten, sondern eher zu Gemüse und Fleisch.
So haben Sie nicht nur mehr Kontrolle über das, was Ihren Körper zugeführt wird, sondern sparen auch jede Menge Kalorien ein, da Sie beim gesunden Kochen weniger Salz, Zucker und Fett verwenden, als die meisten Hersteller von Fertigkost tun.
Essen Sie jeden Tag eine vielfältige Auswahl an Obst, Früchten und Gemüsesorten. Als Faustformel gilt, je mehr Farben auf den Teller sind, um so mehr unterschiedliche Vitamine und Mineralien konsumieren Sie.
Beeren, Kirschen, Pflaumen und "Granny Smith"-Äpfel sind besonders reich an Vitaminen und Antioxidantien.
Wenn es zu der Wahl der besten Proteinlieferanten kommt, sollten Sie auf die Füße achten. Je weniger ein Tier hat, um so gesünder ist es. Denn Geflügel liefert Pfund für Pfund mehr Protein als Schweinefleisch.
Die Hähnchenbrust wird jedoch locker vom Lachsfilet ausgestochen. Denn die meisten Fischsorten sind nicht nur reich an Protein, sondern auch an gesunde Omega-3-Fettsäuren.
Hiermit meinen wir Fette, die nicht nur dafür da sind, um zu Energie verbrannt zu werden, sondern die in unseren Körper eine aktive Aufgabe übernehmen. Omega-3-Fettsäuren regen zum Beispiel unseren Stoffwechsel an und halten unsere Blutgefäße sauber. Deshalb sollten Sie Fette aus Fischen, Nüssen und Avocados beziehen.
Bedenken Sie auch, dass es essentielle Fettsäuren gibt, die unser Körper für den Aufbau von Zellen benötigt. Diese finden sich in großer Menge in Pflanzenölen. Seien Sie jedoch nicht hysterisch, wenn es zu gesättigten Fetten (z.B. in Schweinespeck) kommt. Unser Gehirn braucht eine kleine Menge, um gut zu funktionieren.
Versuchen Sie, mindestens alle vier Stunden etwas zu essen. Andernfalls liefern Sie sich einen ermüdenden Kampf gegenHeißhungerattacken aus.
Räumen Sie auch dem Frühstück die Bedeutung ein, das es verdient. Studien haben gezeigt, dass eine große Mahlzeit zu Beginn des Tages den langfristigen Diäterfolg wahrscheinlicher macht.
Vergeuden Sie nicht die Chance, die Ihnen Mutter Natur nach jedem Workout einräumt. Denn direkt nach dem Training befindet sich der Körper auf Grund der ausgeschütteten Hormone in einen anabolen Zustand und nutzt alle verfügbaren Nährstoffe, um Muskeln aufzubauen und Gewebe zu straffen.
Wenn Sie einen austrainierten Körper haben möchten, sollten Sie also zeitnah nach dem Workout eine Mahlzeit essen, die reich an Eiweiß und einfachen Kohlenhydraten ist. Reis mit Hähnchen oder ein Omelette mit Mais wären denkbare Optionen.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
21.05.13 | |
![]() | SPORTERNäHRUNG |
12.05.13 | |
![]() | SPORTERNäHRUNG |
10.05.13 | |
![]() | SPORTERNäHRUNG |
08.05.13 | |
![]() | SPORTERNäHRUNG |
![]() | SPORTERNäHRUNG |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Sporternährung Forum


Die Ernährung stellt einen wichtigen Teilbereich für die Leistungsfähigkeit des Ausdauersportlers dar. Eine Anpa...
Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann teilen und bewerten Sie ihn bitte: