Fette gehören neben Kohlenhydraten zu den wichtigsten Energielieferanten, die im Sport von Bedeutung sind. Insbesondere Ausdauersportler sind auf eine Fettzufuhr angewiesen. Allerdings kommt es auf die richtige Auswahl der Fette an.
Fett ist nicht gleich Fett. Fette unterscheiden sich in gesättigte, einfach oder mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Einige dieser Fettsäuren sind lebensnotwendig, weil sie an der Hormonbildung oder am Zellaufbau beteiligt sind. Sie müssen in ausreichendem Maße über die Nahrung aufgenommen werden.
Andere Fettsäuren senken den für den Körper schädlichen Cholesterinanteil und wirken sich positiv auf den schützenden Cholesterinanteil aus. Wiederum andere Fettsäuren werden benötigt, um Vitamine aufnehmen zu können. Fette dienen außerdem als Wärmepolster und Energielieferant. Sie können also durchaus positive Eigenschaften besitzen.
Fette besitzen aber noch eine andere Eigenschaft. Sie sind in der Lage, Gewürz- und Geschmacksstoffe zu lösen und sorgen somit dafür, dass das Essen überhaupt schmeckt. Diese eigentlich positive Eigenschaft führt zu einem negativen Effekt. Viele Menschen essen zu viel und werden zu dick.
Fette liefern immerhin doppelt so viel Energie wie Kohlenhydrate und Eiweiße. Für die Versorgung von Ausdauersportlern, die in moderatem Tempo trainieren, sind sie ideal. Dennoch werden gerade Sportler darauf achten, ihre Fettdepots nicht in zu großer Menge aufzufüllen, da ein zu hoher Fettanteil im Körper unter anderem die Beweglichkeit einschränkt.
Das Fett in der Sporternährung sollte höchstens einen Anteil zwischen 15 und 25 Prozent der täglichen Nahrung ausmachen.
Außerdem kommt es für das perfekte Funktionieren des Fettstoffwechsels darauf an, aus welchen Nahrungsmitteln das Fett gewonnen wird. Tierische Fette wird der Sportler so weit wie möglich einschränken. Aus ihnen stammen die gesättigten Fettsäuren, die den Cholesterinspiegel negativ beeinflussen. Diese Fette finden sich unter anderem in Wurst, Fleisch und Käse, aber auch in Schokolade und Sahnetorten.
Ersetzt werden sollten sie durch Kohlenhydrate oder ungesättigte Fettsäuren, die sich in Olivenöl, Distel- und Maiskeimöl und in Meeresfischen befinden.
Auf diese Weise ist der Körper mit ausreichend Energie versorgt und außerdem in der Lage, alle wichtigen Vitamine im Darm zu lösen. Mit der Auswahl der richtigen Fette in der richtigen Menge läuft jeder Sportler wie geschmiert.
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