20. Oktober 2011
Probiotika und Präbiotika spielen eine wichtige Rolle für unsere Verdauung. Eine gesunde Verdauung ist wiederum die Voraussetzung für ein gesundes Leben und für optimales Wohlbefinden. Man könnte also tatsächlich behaupten, dass Präbiotika der Schlüssel zu einer gesunden Verdauung sind.
Probiotika und Präbiotika spielen eine wichtige Rolle für unsere Verdauung. Eine gesunde Verdauung ist wiederum die Voraussetzung für ein gesundes Leben und für optimales Wohlbefinden. Man könnte also tatsächlich behaupten, dass Präbiotika der Schlüssel zu einer gesunden Verdauung sind.
Im Gegensatz zu Probiotika handelt es sich bei Präbiotika um keine lebenden Mikroorganismen, sondern um bestimmte Teile von Lebensmitteln, die unverdaut in den Dickdarm gelangen. Wichtig ist, dass sie nicht von den Magensäften oder den Verdauungssäften im Dünndarm angegriffen werden. Präbiotische Ballaststoffe und Stärkesorten können die gesunden Darmbakterien anregen indem sie ihnen als Nahrungsgrundlage dienen. Wenn sich positive Bakterien im Darm ansiedeln, können Keime und unerwünschte Bakterien abgewehrt werden. Gleichzeitig wird das Immunsystem gestärkt und die Verdauung gefördert.
Präbiotika wie Inulin und Oligofructose dienen dem Darm also als Nahrung und stärken die Darmflora. Eine starke und gesunde Darmflora zeichnet sich unter anderem durch allgemeines Wohlbefinden und regelmäßigen Stuhlgang aus. Viele Menschen leiden ernährungsbedingt an Durchfällen, Verstopfung oder Blähungen. Auch Bauchschmerzen zählen zu den sogenannten Zivilisationskrankheiten, die immer mehr Menschen zu schaffen machen. Wer regelmäßig präbiotische Nahrungsmittel zu sich nimmt, wird bereits nach kurzer Zeit keinerlei Probleme mit der Verdauung haben. Man hat regelmäßigen Stuhlgang, weder Verstopfung noch Durchfall und wird auch nicht von Blähungen oder Bauchschmerzen gequält.
Am besten ist es, jeden Tag präbiotische Lebensmittel zu essen. Inulin und Oligofructose sind vor allem in Chicorée, Schwarzwurzeln, Artischocken, Topinambur, Zwiebeln und Porree enthalten. Wer bereits Probleme mit dem Darm hat, sollte ihn schonend an Präbiotika gewöhnen, um ihn nicht zu überfordern. Ein kranker Darm kann nämlich möglicherweise nicht sofort mit Präbiotika umgehen und kann mit Blähungen reagieren. Deshalb ist es ratsam, erst einmal nur geringe Mengen an Präbiotika zu sich zu nehmen. Mit der Zeit siedeln sich gesunde Darmbakterien im Darm an, eine gesunde Darmflora entsteht und der Verdauungstrakt funktioniert immer besser.
Heutzutage gibt es auch schon sogenannte synbiotische Lebensmittel. Synbiotisch bedeutet, dass sowohl Probiotika als auch Präbiotika eingesetzt werden. Präbiotika werden vor allem Milchprodukten zugesetzt. Man findet sie unter anderem in Joghurts, Quark, Milchdrinks und anderen Produkten.
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25.03.12 | |
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