Gletschermilch - Wirkungsweise und Anwendungsgebiete

Orangene Tabletten aus brauner Glasflasche ausgekippt auf weißem Hintergrund

Von einer langfristigen Einnahme von Gletschermilch profitieren Säurehaushalt, Blutwerte, Stoffwechsel und somit das gesamte Immunsystem des Körpers

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  • von Paradisi-Redaktion

Unter Gletschermilch versteht man das Abflusswasser eines Berggletschers. Sie enthält verschiedene Vitalstoffe und wird deshalb auch als natürliches Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt.

Das Abflusswasser eines Gletschers, das eine weißliche oder graue Trübung aufweist, wird Gletschermilch genannt. Diese Flüssigkeit verfügt über eine natürliche und gesundheitsfördernde Wirkung.

Geschichte der Gletschermilch

Der positive Effekt der Gletschermilch war den Menschen bereits im Mittelalter bekannt, die das an Milch erinnernde Schmelzwasser wegen dessen gesundheitsfördernder Wirkung zu sich nahmen. Die wohltuenden Eigenschaften des Naturmittels wurden sogar in Werken von Friedrich von Schiller (1759-1805) beschrieben. Später geriet die Gletschermilch jedoch in Vergessenheit, bis sie von einem Schweizer wiederentdeckt wurde, der eine Methode zur natürlichen Herstellung der belebenden Flüssigkeit entwickelte.

Zur Entstehung von Gletschermilch kommt es durch den Druck und die Bewegungen des Gletschereises. Dabei wird das Gestein, das sich darunter befindet, fein säuberlich zermahlen. Das sich dabei bildende Pulver, gelangt auf diese Weise in das Schmelzwasser des Gletschers. Dadurch kommt es auch zur milchig-trüben Färbung der Flüssigkeit.

Für die Herstellung von Gletschermilchpulver verwendet man eine Mischung aus dem Schweizer Gotthardmassiv, die mit einer speziellen Methode verarbeitet wird. Das hergestellte Pulver rührt der Anwender dann später in Flüssigkeit ein und trinkt es.

Wirkung der Gletschermilch

Der wichtigste Inhaltsstoff der Gletschermilch ist Silikat, das andere wichtige Stoffe einbindet. So werden Säuren und Giftstoffe gebunden, was einen positiven Effekt auf die Schleimhäute hat. Ausgelöst wird die gesundheitsfördernde Wirkung von den Mikroorganismen, die sich im Darm befinden.

  • Durch eine dauerhafte Einnahme der Gletschermilch kommt es zu einer deutlichen Verbesserung des Säureabbaus im Körper.
  • Auch die Blutwerte und der Stoffwechsel können davon profitieren, was sich letztlich positiv auf den gesamten Organismus auswirkt.
  • So werden die Abwehrkräfte gestärkt und die Wundheilung beschleunigt.
  • Durch die Entgiftung des Körpers und die Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes steigen Vitalität und Wohlbefinden von Körper, Geist und Seele.

Ein weiterer großer Vorteil von Gletschermilch ist, dass es nicht zu Wechselwirkungen mit Arzneimitteln kommt, sodass sich die Gletschermilch mit jeglicher Therapie gut verträgt. Auch Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Darüber hinaus eignet sich das natürliche Mittel gut für Diabetiker.

Anwendungsgebiete

Zur Anwendung kommt Gletschermilch vor allem bei

Außerdem trägt sie zum Ausgleich von Mineralstoffmangel bei und lässt sich auch in der Rekonvaleszenz oder bei Fastenkuren einsetzen.

Angeboten wird Gletschermilch hierzulande in Apotheken und Naturheilpraxen in Form von Kapseln oder Pulver. Damit sich die positive Wirkung des Naturmittels voll entfalten kann, wird empfohlen, die Gletschermilch regelmäßig und über längere Zeit einzunehmen.

Grundinformationen und Hinweise zu Nahrungsergänzungsmitteln

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  • Bildnachweis: pills and bottle © emily2k - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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