23. Februar 2010
Von Andreas Hadel
Wenn Sie sich mit den Gedanken tragen, in Form zu kommen und überflüssige Pfunde zu verlieren, dann sind Sie bestimmt auch schon über Anzeigen sogenannter Fatburner gestolpert. Meistens beinhalten diese Koffein, Synephedrin oder andere anregende Substanzen, die ihren Stoffwechsel mehr Schwung verleihen sollen. Die Effektivität ist teilweise umstritten. Genauso wie mögliche gesundheitliche Nebenwirkungen. Wie gut, dass es auch natürliche Lebensmittel gibt, die uns bei unseren Diät-Ambitionen wertvolle Schützenhilfe geben können.
Der leicht bittersüße Geschmack der Mandel dürfte Ihnen von den noch nicht all zu lang zurück liegenden Feiertagen auf der Zunge liegen. Sie brauchen deswegen gar kein schlechtes Gewissen zu haben. Eher im Gegenteil. Mandeln beinhalten eine hohe Menge an Alpha-Linolsäure. Und diese kann Ihren Fettstoffwechsel einen Gang hoch schalten. In einer Studie konnten Probanden, die jeden Tag etwa eine Handvoll Mandeln gegessen haben, ihren Body-Mass-Index um bis zu 18 Prozent senken. Die Kontrollgruppe, die keine Mandeln gegessen hatte, senkte ihren Index nur um rund 11 Prozent.
Beeren können nicht nur prima als Süßigkeitenersatz herhalten, sie halten auch Ihren Stoffwechsel auf Touren. Eine Untersuchung an der Arizona-State-University zeigte, dass Erdbeeren, Himbeeren und weitere Beerensorten auf Grund ihres hohen Vitamin-Gehaltes die perfekte Zutat für einen ausgewogenen Ernährungsplan sind, weil sie das Immunsystem intakt halten und Sie so effizienter Fette verbrennen können. In der Studien traten Fälle auf, wo sich die Stoffwechselrate um bis zu sensationelle 30 Prozent erhöhte.
Das braune Gewürz kann die Ausschüttung von Insulin dämmen. Insulin ist u.a. dafür verantwortlich, dass unsere Fettzellen mit Fettsäuren aufgefüllt werden. Bestreuen Sie süße Früchte oder Reiswaffeln mit Zimt, um deren Insulin treibende Wirkung zu verringern.
Kurkuma gibt Senf nicht nur die gelbliche Farbe, sondern verleiht ihm auch wahre Superkräfte. Eine Studie, die einer Fachzeitschrift für Endokrinologen veröffentlicht wurde, zeigt, dass Kurkuma offenbar das Wachstum von Fettzellen verlangsamen kann. Senf kann weit mehr als nur Hot Dogs oder Wiener Würstchen verfeinern. Senf kann Thunfischsalat zu einen neuem Geschmackserlebnis werden lassen. Gleiches gilt für Blumenkohl, wenn Sie diesen im rohen Zustand mit Senf bestreichen und dann auf der Pfanne anbraten.
Kartoffeln stehen seit des Low-Carb-Hypes im Feuer der Kritik. Tatsächlich sind Süß-Kartoffeln jedoch ziemlich hilfreich für alle Abnehmwilligen. Der hohe Gehalt an Ballaststoffen sorgt dafür, dass Ihr Blutzuckerspiegel stabil bleibt und sie keine Hungerattacken zu spüren bekommen.
Milchprodukte, die reich an Kalzium sind, verringern die Produktion von Enzymen, die die Fetteinlagerung begünstigen und unterstützen so den Fettabbau. Schweizer Käse kommt mit mehr Kalzium als fast jede andere Käse-Sorte daher. Die fettarme Variante sollten Sie deshalb immer im Kühlschrank haben.
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