10. Oktober 2011
Ein Energieriegel soll satt machen, schmackhaft sein und Energie liefern. Damit, so versprechen die Anbieter, werden die Leistung und auch die Konzentration gefördert. Doch nicht jeder so genannte Energieriegel hält was er verspricht.
Wenn man Energieriegel selber macht, weiß man was drin ist und es macht auch Spaß, außerdem lässt sich noch Geld sparen. Will man seinen eigenen Energieriegel herstellen, ist alles erlaubt was schmeckt. Um die gewünschte Wirkung zu erzielen, müssen aber bestimmte Nährstoffe enthalten sein. Werden Zusatzstoffe verwendet, beispielsweise Guarana, dürfen diese nicht überdosiert werden, um eine schädliche Wirkung zu vermeiden. Mögliche Zutaten für einen Energieriegel sind: gehackte Haselnüsse, gehackte Walnüsse, gehackte Mandeln, Haferflocken, Kokosraspeln, Amaranth und andere Getreidesorten oder Kürbiskerne. Für fruchtige Riegel kann man auch getrocknetes Obst verwenden, beispielsweise Rosinen, getrocknete Aprikosen, getrocknete Pflaumen, getrocknete Apfelscheiben oder Bananenchips. Es kann auch Fruchtmark verwendet werden. Frisches Obst kann nicht verwendet werden, da die im Obst enthaltene Flüssigkeit den Teig weich machen würde.
Für 1 Kilogramm Trockenmasse braucht man 250g Honig oder Agavendicksaft, um die Masse zu binden. Das Obst muss sehr klein geschnitten werden und wird dann mit der Getreide-Nuss-Masse vermischt. Je nachdem welche Zutaten verwendet werden, wird die Masse gebacken. Dazu wird sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gestrichen und bei ca. 180–200°C ungefähr 15 Minuten gebacken. Ansonsten kann man den Brei zwischen Oblaten streichen und trocknen lassen. Nach dem Backen oder Trocknen wird der Teig in Riegelform geschnitten. Wenn man möchte, kann man die gebackenen Riegel auch mit Schokolade überziehen. Das empfiehlt sich allerdings nicht, wenn die Riegel für unterwegs gedacht sind, weil die Schokolade schmelzen kann.
Anfänger müssen ein bisschen herumexperimentieren, um ihre Lieblingsmischung herauszufinden und die richtige Konsistenz zu erhalten. Je nachdem welche Zutaten man in welchem Verhältnis mischt, entscheidet über den Geschmack. Getreide, Nüsse und Trockenobst zu gleichen Teilen gemischt haben sich bewährt. Um den Geschmack zu variieren oder zu intensivieren können die Nüsse beispielsweise geröstet werden. Auch gepuffter Amaranth ist eine leckere Zutat für einen Energieriegel. Wer den Wachmacher Guarana oder andere Zusatzstoffe verwenden will, kann diese über Apotheken beziehen. Dann braucht man aber auch eine digitale Waage.
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