28. September 2011
Algen gehören in der asiatischen Küche zu den wichtigsten Nahrungsmitteln. Aufgrund ihrer vielen Vital- und Mineralstoffe, Vitamine und Ballaststoffe zählen sie zu den gesündesten Lebensmitteln. Man kann sie auf vielfältige Weise zubereiten und Gerichte damit aufpeppen oder eigene Gerichte aus Algen zubereiten. Dabei sollte man immer auf den Jodgehalt der jeweiligen Alge aufpassen.
Viele Algenarten lassen sich als leckere und gesunde Salatzutat verwenden. Vor allem aus Nori, Dulse, Hijiki und Meeressalat kann man einen tollen und ausgefallenen Salat herstellen. Dazu benötigt man frisches Gemüse wie Tomaten und Frühlingszwiebeln und einige Oliven sowie Knoblauch für den Geschmack. Damit der Salat den Geschmack von Algen annimmt, verwendet man am besten getrocknete und zerkleinerte Algen. Ein Esslöffel davon wird zusammen mit Olivenöl und Zitronensaft unter die restlichen Zutaten gemischt und schon entsteht ein frischer und gesunder Salat, den man prima als Hauptspeise, aber auch als Beilage zu Fisch essen kann.
Ein sehr leckeres und nach Meer schmeckendes Gericht entsteht, wenn man Algen zum Verfeinern von Nudeln nimmt. Dazu eignen sich zum Beispiel Himanthalia elongata. Diese muss man etwa zwei Stunden vor der Verwendung in Wasser einlegen und das Wasser mehrmals wechseln. Anschließend brät man sie in Olivenöl und Knoblauch an. Dazu kommen Nudeln, Scampi und geschälte Tomaten. Auf solch einfache Weise lässt sich ein typisch italienisches Nudelgericht zu einer ausgefallenen und wohlschmeckenden Mahlzeit abwandeln. Man muss nur wissen, welche Algensorte man verwenden kann und wie man sie für das jeweilige Gericht vorbereitet.
Einige Braunalgensorten wie Wakame oder Kombu kann man herrlich als Salz- oder Würzersatz verwenden. Dazu backt man die Algen für zehn bis fünfzehn Minuten bei etwa 200 Grad im Backofen. Am Schluss sollten sie knusprig sein und sich leicht zerkleinern lassen. Diese Mischung kann man aufbewahren und das gesunde Pulver bei Bedarf zum Würzen von Suppen, Fisch- oder Gemüsegerichten verwenden.
Wakame- oder Nori-Algen kann man auch als knackige Füllung für Fischröllchen verwenden. Dazu bereitet man sie vor und verteilt sie zusammen mit frischem, in Streifen geschnittenem Gemüse auf Seezungenfilets, die man anschließend einrollt und in heißem Fett etwa fünfzehn Minuten rundum brät.
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22.02.12 | |
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