Bei Verkehrsunfällen mit großem Sach- oder Personenschaden kommt die Polizei zum Unfallort und fertigt Bilder und Protokolle selbst an. Bei Bagatellschäden können dies die Beteiligten auf eigene Faust anfertigen, sollten dabei jedoch auf ein paar Details wie die richtige Perspektive achten.
Als Richtlinie gilt, wenn auf die Hilfe der Polizei verzichtet wird, sollte der Unfall mit Bildern festgehalten werden. Denn mit aussagekräftigen Fotos wird die Klärung von später eventuell auftretenden Streitigkeiten erleichtert. Dabei gilt zu beachten, dass sowohl Fotos vom gesamten Unfallort als auch Detailaufnahmen von Schäden und Positionen gemacht werden sollten. Ebenso gehören fixe Punkte wie Verkehrszeichen, Häuser oder auch Laternen mit auf die Bilder, damit Entfernungen und Abstände später richtig eingeschätzt werden können.
Der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) empfiehlt weiter eine möglichst gut zu erkennende Aufnahme von den betreffenden Kennzeichen. Lieber schießt man ein paar Bilder zu viel als zu wenig. Für solche Fälle sollte jeder Autofahrer eine Kamera zur Verfügung haben. Eine integrierte Kamera im Handy sowie eine im Auto deponierte Einzelkameras eignen sich hierzu gleichermaßen.
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