28. Oktober 2009
Um einen Tennisarm wieder loszuwerden, bedarf es einer Behandlung. Diese erfolgt in der Regel konservativ.
Falls es zu einem Tennisarm kommt, ist es wichtig dem Arm Schonung aufzuerlegen. Bei akuten Schmerzen wird Kühlung empfohlen, während bei chronischen Beschwerden eher Wärme die Abheilung fördert. Sind die Symptome schon ausgeprägt, werden Ellenbogen und Handgelenk mit einem Verband ruhig gestellt. Dieser muss einige Wochen lang getragen werden. Weitere Behandlungsmöglichkeiten sind Quermassagen der Muskulatur des Handgelenks (Querfriktion) sowie Mikrowellen- und Ultraschalltherapien. Auch Medikamente die schmerzstillend und entzündungshemmend wirken, werden angewendet. Ebenso werden kortisonhaltige Salbenverbände angelegt. Empfohlen wird auch eine Akupunktur-Behandlung, die sich schon in vielen Fällen durch Schmerzlinderung und einem Stoppen des Entzündungsprozesses bewährt hat.
Wenn all diese Maßnahmen versagen, muss eine Operation durchgeführt werden, was nur selten der Fall ist. Dabei wird die Sehne am Muskelursprung eingekerbt, was eine Entlastung des Gewebes bewirkt.
Die beste Möglichkeit einem Tennisarm oder Golferellenbogen vorzubeugen, ist das Vermeiden einer Überbelastung der Armmuskulatur. Falls dies bei der Arbeit nicht möglich ist, kann das Tragen einer Epicondytlisspange, zur Entlastung des Muskelansatzes am Ellenbogen, hilfreich sein. Auch regelmäßige Dehn- und Streckübungen des Ellenbogens werden empfohlen.
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