23. September 2008
Wissenschaftler haben bei Meeresalgen "Sonnenbrand" entdeckt, was als Folge des Klimawandels zu erklären ist. Weil die Ozonschicht dünner wird, so kommt es zu einer verstärkten UV-Strahlung, was den Algen schadet.
Die Algen haben einen biologischen Schutz, der, ähnlich wie das für Hautbräune verantwortliche Melanin, die Auswirkungen von UV-Strahlen verringert. Aber wenn die UV-Strahlung zu stark ist, so sind auch die Algen nicht mehr in der Lage die Strahlung abzuwehren.
Die Wissenschaftler, die dem Bremerhavener Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung (AWI)angehören, sind zurzeit auf einer Station auf Spitzbergen, wo sie weiterhin noch feststellten, dass auch die steigenden Wassertemperaturen sich negativ auf die Pflanzen auswirken.
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