26. Oktober 2009
Da Schürfwunden meist von selbst heilen, bedürfen sie keiner besonderen Behandlung. Bei großflächigen Wunden sollte jedoch ein Arzt zu Rate gezogen werden.
Schürfwunden heilen meist von alleine ab. Schon kurz nach dem Unfall setzt die natürliche Wundheilung ein. Dabei wird die Wundfläche vom Organismus mit Thromben, Fibrin und Blut gefüllt, um die Wunde vor Keimen und großem Blutverlust zu schützen. Um zu verhindern, dass Keime in die Wunde eindringen, sollte diese gründlich gesäubert werden. Oberflächliche, geringfügige Wunden können mit einem milden Desinfektionsmittel versorgt werden. Am besten wäre es, die Wunde an der Luft trocknen und abheilen zu lassen, was jedoch nicht möglich ist, wenn sich Kleidungsstücke an der Schürfwunde reiben. In diesem Fall wird ein Wundpflaster auf die betreffende Stelle geklebt. Ist die Wunde zu groß und zu tief für ein Pflaster, sollte besser ein Arzt aufgesucht werden, der das ganze Ausmaß der Wunde und ihre fachgerechte Behandlung beurteilen kann. Falls nötig wird die Schürfwunde vom behandelnden Arzt mit einer Kochsalzlösung gereinigt und desinfiziert. Gelegentlich kann eine lokale Betäubung erforderlich sein. Anschließend wird die Wunde verbunden. Gesichtswunden können jedoch an der Luft abheilen. Bei einem Verband sollte die Wunde möglichst feucht gehalten werden. Empfehlenswert sind dabei interaktive Wundauflagen. Falls erforderlich, wird auch der Tetanusschutz überprüft.
Schürfwunden kann vor allem durch umsichtiges Verhalten vorgebeugt werden. Bei bestimmten Arbeiten oder sportlichen Aktivitäten kann eine entsprechende Schutzausrüstung, wie zum Beispiel Arm- oder Knieschoner, das Entstehen von Schürfwunden vermeiden.
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