26. Oktober 2009
Kommt es zu einer Prellung, sollte sie schleunigst behandelt werden, um sie abzumildern. Dabei muss der Blutaustritt in das Gewebe reduziert werden.
Für den Fall einer akuten Prellung gibt es einige Behandlungsmöglichkeiten. Wichtig ist dabei, dass der Austritt von Blut in das Gewebe reduziert wird. Als Erste Hilfe-Maßnahme sollte eine fünfzehn- bis zwanzigminütige Kühlung der betroffenen Stelle mit Eispackungen oder kalten Umschlägen erfolgen, da sich durch die Kälte die Blutgefäße zusammenziehen und somit weniger Blut austritt. Außerdem sollte die betroffene Stelle möglichst hoch gelagert werden und weitere sportliche Aktionen vorerst vermieden werden. Auch das Anlegen eines Kompressionsverbandes oder die Anwendung von Sportsalben sind zu empfehlen.
Für den Fall, dass man sich über das Ausmaß der Verletzung nicht im Klaren ist, sollte ein Arzt zu Rate gezogen werden. Dieser kann feststellen, ob es sich um eine ernste Verletzung oder lediglich um eine Blessur handelt. Besonders wenn die Augen, der Kopf oder der Bauch betroffen sind, sollte eine ärztliche Untersuchung erfolgen. Falls erforderlich, verordnet der behandelnde Arzt Schmerzmittel oder entzündungshemmende Präparate. Bei größeren Blutergüssen in den Gelenken kommt es oftmals zur Anwendung einer Punktion, bei der die Flüssigkeit mit einer Nadel abgesaugt wird. In seltenen Fällen müssen Blutergüsse auch durch eine Operation beseitigt werden.
Generelle Vorsorgemaßnahmen gegen Prellungen sind nur schwer zu treffen. Bei bestimmten sportlichen Aktivitäten kann das Tragen von Schienbeinschützern, Gelenkschonern oder von Helmen vor Prellungen schützen.
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