Um eine Pilzvergiftung zu vermeiden, sollte man nur die Pilze sammeln, die man auch bestens kennt

Paradisi-Redaktion
Von Paradisi-Redaktion
6. September 2013

Jetzt im Herbst beginnt wieder die Pilzsaison, so dass die Sammler wieder in den einheimischen Wäldern auf der Suche nach Pfifferling, Steinpilz und Co. sind. Aber auch auf den Wochenmärkten werden sie angeboten und mancher Pilzliebhaber kommt so auf seine Kosten. Doch vor dem Kauf sollte man auch die Frische überprüfen, denn wenn die Pilze am Rand der Kappe schon dunkel oder gar matschig sind, dann sollte man sie besser liegen lassen. Auch bei der Zubereitung muss man auf die richtige Garzeit achten, denn die meisten Sorten kann man nicht roh essen, außer den Champignons und Steinpilzen.

Nach dem Kauf sollte man die Pilze bis zum Verzehr in einer Papiertüte lagern, auf keinen Fall luftdicht in einer Folie, denn dann werden sie schlecht und es kann beim Verzehr zu einer Lebensmittelvergiftung kommen. Die Pilze enthalten allesamt viele Mineralien, beispielsweise Zink, Kalium, Selen, Mangan oder auch Eisen. Aber auch die Vitamine A, B, C und D finden wir in manchen Pilzsorten. Da auch die Pilze kaum Fett enthalten, gelten sie als besonders Kalorienarm.

Übrigens sollte man nur Pilze sammeln, wenn man sie auch bestens kennt, denn schon mancher wurde danach mit einer Pilzvergiftung in ein Krankenhaus gebracht, weil er zum Beispiel den Champignon mit dem ähnlichen sehr giftigen Knollenblätterpilz verwechselt hat. Bei einer Pilzvergiftung ist sofort der Notarzt unter der Telefonnummer "112" zu verständigen, denn die Vergiftung kann tödlich sein.