21. Oktober 2009
Kommt es zu einem Knochenbruch, macht dies stets eine ärztliche Behandlung notwendig. Dabei gibt es bestimmte Verfahrensweisen.
Zu den drei Hauptprinzipien bei der Behandlung von Knochenbrüchen gehören die Reposition (Einrichtung), die Immobilisation (Ruhigstellung) und die Kompression (Druck auf die Bruchstelle). Oftmals genügt eine konservative Therapie zur Behandlung einer Fraktur. Anstelle der klassischen Gipsverbände werden dabei in den letzten Jahren immer häufiger die leichteren Kunststoffverbände angewendet.
In manchen Fällen ist aber eine Operation erforderlich, zum Beispiel wenn eine Verschiebung des Bruches ohne Einrichtung droht oder es sich um einen offenen Bruch handelt. Bei einer Operation werden die Knochenteile, die sich bei der Fraktur verschoben haben, wieder in die richtige Position gebracht, was mit manuellem Druck oder Zug bewerkstelligt wird. Dann werden die Knochen mit Hilfe von Metallplatten, Schrauben, Drähten oder Nägeln bis zur erfolgreichen Heilung des Knochens fixiert. Anschließend wird eine Rehabilitation durchgeführt, damit die Funktion der Muskulatur aufrechterhalten wird.
Spezielle Vorsorgemaßnahmen gegen Knochenbrüche gibt es nicht. Sportler, Rad- oder Motorradfahrer können sich aber durch das Tragen von Helmen vor Schädelfrakturen schützen. Skisportler sollten auf eine fachgerechte Wintersportausrüstung achten.
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