13. Juni 2009
Von Viola Reinhardt
Schwül-warme Luft, Eis und süße Getränke, Gewässer oder auch ein barfüssiges Laufen auf der Sommerwiese bringen mitunter Insekten auf den Plan, die entweder magisch angezogen werden oder auch aus Angst zu stechen. Doch auch gegen die sommerlichen Plagegeister ist ein Kraut gewachsen und mit den folgenden Tipps lassen sie sich besser abwehren und Stiche auch effektiver behandeln.
Bienen lieben duftende Blumenwiesen. Befindet sich auf einer solchen Wiese viel Klee, dann sollte man lieber etwas vorsichtiger sein und nicht unbedingt barfuss über das Grün laufen. Bienen sind genau dort eifrig bei der Arbeit, werden leicht übersehen und als Folge tritt man auf dieses emsige Insekt. Hat es einen trotz Vorsichtsmaßnahmen dann doch erwischt, sollte man zunächst den Stachel herausziehen und mit einem kühlenden Spray wie etwa Autan Akut gleich die Einstichstelle besprühen.
Bevorzugt an Gewässern halten sich die fiesen Bremsen auf. Ob am See, Fluss oder auch im Freibad, überall finden sich diese bräunlich-weißen Insekten. Die Stiche der Bremsen sind zwar nicht gefährlich, aber durchaus sehr unangenehm und auch die Einstichstellen werden rasch zu mittelgroßen Quaddeln. Gut als Vorbeugung helfen ein Insektenabwehrmittel (z.B. Autan Family Care) und das Abtrocknen nach dem Schwimmen. Auch ein T-Shirt kann hier zumindest am Oberkörper für einen gewissen Schutz sorgen. Haben die Bremsen doch zu gestochen, dann hilft eine Hydrocortcreme wie Fenistil, die man in jeder Apotheke rezeptfrei kaufen kann. Tipp: Doppelten Effekt mit Kühlen und Juckreizlinderung erhält man, wenn die Creme oder das Gel im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Stechmücken verleiden einem nicht nur die abendliche Grillparty, sondern auch ein nächtliches ruhiges Schlafen. Gerade auch Menschen mit einer Allergie reagieren auf die Stiche ziemlich stark und können je nach Häufigkeit der Stiche wie ein Streuselkuchen aufwachen. Zur Abwehr sollte man nicht nur ein Moskitonetz über das Bett aufspannen, sondern auch Insektenabwehrmittel aufsprühen. Wurde man doch wieder einmal gestochen, dann empfiehlt es sich einen Spezialstift (z.B. Soventol) griffbereit zu haben, der rasch den Juckreiz lindert und somit auch ein Aufkratzen und Entzünden der Haut verhindern kann.
An sich sind die Hornissen friedliche Insekten. Doch schlägt man in wilder Panik um sich, dann glauben die Tiere angegriffen zu werden und verteidigen sich durch einen Angriff. Der Stich brennt gewaltig und auch die Schwellung ist nicht zu verachten. Sich ruhig verhalten und einen großen Bogen um ein vorhandenes Hornissennest zu machen, kann bereits einen Stich vermeiden. Wurde man dann doch gestochen, sollte man möglichst rasch einen Eiswürfel auf die Einstichstelle legen, um damit ein übermäßiges Anschwellen zu verhindern.
Wespen sind absolut verrückt nach Süßem. Softgetränke, Kuchen oder Eis ziehen diese Insekten geradezu magisch an und erhöhen das Risiko gestochen zu werden. Da auch die Wespen so genannte Angststecher sind, sollte man auch hier ein Um-sich-schlagen lieber vermeiden. Beim Eisschlecken sollte man immer wieder einmal auf sein Eis sehen, denn oftmals setzen sich die Wespen unbemerkt darauf und können mitunter in die Zunge stechen. Süße Lebensmittel sollten zudem lieber eingepackt und auch süße Getränke nicht offen stehen gelassen werden. Ist es dann doch einmal passiert und die Wespe hat zu gestochen, dann kann man auch hier mit einem Eiswürfel Linderung verschaffen. Wurde man im Mundraum gestochen, dann heißt es möglichst rasch einen Eiswürfel lutschen und umgehend einen Arzt aufzusuchen.
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