21. Oktober 2009
Kommt es zu einem Hundebiss sollte stets ein Arzt konsultiert werden. Auch bei kleineren Wunden empfiehlt sich der Gang zum Doktor.
Da Hundebisswunden leicht zu einer Entzündung führen können, sollte auch bei kleineren Bissen ein Arzt aufgesucht werden, da dieser am besten das Ausmaß der Verletzung beurteilen kann. Handelt es sich um kleinere Hundebisswunden, werden diese desinfiziert und verbunden. In der Regel können sie ohne Naht ausheilen. In manchen Fällen kommt es auch zur Verabreichung von Antibiotika. Mit der Auflage von silberhaltigen Wundauflagen soll möglichen Infektionen vorgebeugt werden.
Größere Hundebisswunden müssen oftmals genäht und in manchen Fällen sogar operiert werden. Wenn Teile des Körpers wie Nase oder Ohren abgebissen worden sind, können diese wieder angenäht werden, unter der Voraussetzung, dass das abgebissene Teil aufgefunden werden konnte.
Besteht Verdacht auf Tollwut erfolgt eine Impfung, um einen Ausbruch der Krankheit zu verhindern.
Um Hundebissen vorzubeugen gibt es einige Verhaltensregeln, die unter anderem von Tierärztlichen Vereinigungen empfohlen werden. Dazu gehören: Einen fremden Hund ohne Besitzer niemals zu streicheln, einen Hund nicht von hinten anzufassen, einen zurückweichenden Hund nicht zu bedrängen, einen Hund niemals lange anstarren und nicht vor einem Hund davonzurennen, um nicht seinen Jagdtrieb zu wecken. Zudem sollten Kleinkinder niemals mit Hunden alleine gelassen werden.
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