4. Juli 2007
Haustiere sind ein fester Bestandteil unseres Alltagsbildes, und der Hund steht neben Katzen, Vögeln und Fischen ganz oben auf der Liste der beliebtesten tierischen Haugenossen. Manchmal gibt es in diesem Zusammenleben aber auch negative Begegnungen, die im Extremfall schmerzhaft oder gar gefährlich ausarten können.
Mit Hundebissen ist nicht zu spaßen. Diese können nicht ausschließlich von aggressiven Hunden verursacht werden, sondern auch ruhige und zahme Haustiere können zubeißen, wenn sie erschreckt oder aus Versehen falsch behandelt werden - zu wildes Spielen von Kindern oder eine unbeabsichtigte Berührung, die dem Tier Schmerzen zufügt, und schon ist es geschehen. Manche Bisse können also verhindert werden. Das Stehen bleiben mit herunterhängenden Armen, wenn ein fremder Hund sich nähert, kann einem Hundebiss vorbeugen. Ebenso sollte man dem Tier nicht in die Augen sehen und Lebensmittel, die man in der Hand hält, fallen lassen. Auch im Urlaub gilt es, sich vor Hundebissen zu schützen. Das Thema Tollwut ist, gerade bei Individualreisen, ein nicht zu verachtender Faktor und die entsprechende Impfung sollte daher Bestandteil der Reisevorbereitungen sein. Nicht immer müssen Bisse jedoch schwerwiegende Konsequenzen mit sich bringen; ein Großteil zählt zu den geringfügigen Verletzungen und Todesfälle sind vergleichsweise selten. Bei der Behandlung sollte daher zunächst die Schwere des Bisses durch einen Fachmann festgestellt werden. Im besten Fall ist es mit einer Desinfektion und/oder Spülung getan; in schlimmeren Fällen können stärkere Gewebe- oder gar Knochenverletzungen oder Infektionskrankheiten vorliegen. In sehr seltenen Fällen können Hundebisse bei Patienten mit einem auf gewisse Weise gestörten Immunsystem einen tödlichen Ausgang haben.
Sowohl Berufe, die speziell mit Tieren zu tun haben als auch Briefträger gehören zu den gefährdeten Risikogruppen, ebenso Schulkinder. Gerade die kindliche Energie und Unbedachtheit ist oftmals ein Faktor, durch den sich ein Hund herausgefordert oder in die Ecke gedrängt fühlt. Eltern sollten sich daher Zeit nehmen, ihre Kinder über entsprechendes Verhalten aufzuklären.
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