19. Oktober 2009
Ist ein Biss erstmal erfolgt, empfiehlt es sich rasch einen Arzt aufzusuchen. Auch kleinere Bisswunden können sich leicht entzünden.
Nach einer erlittenen Bissverletzung sollte der Patient möglichst rasch einen Arzt konsultieren. Dieser kann am besten das Ausmaß der Wunde beurteilen und geeignete Gegenmaßnahmen ergreifen, da in manchen Fällen auch eine Knochenfraktur vorliegen kann.
Kleine Bisswunden werden gründlich desinfiziert. Danach lässt man sie von selbst abheilen. Wunden die durch Tier- oder Menschenbisse entstanden sind und älter als sechs Stunden sind, werden nicht genäht, da sonst eine größere Infektion droht. Diese werden desinfiziert und mit einer Wundauflage verbunden. Sind bei einer tiefen Wunde noch keine sechs Stunden vergangen, kann die Bisswunde nach der Desinfektion zugenäht werden.
In manchen Fällen werden auch Antibiotische Salben oder ein Antibiotikum verabreicht. Bei Bisswunden im Gesicht erfolgt in der Regel stets die Naht der Wunde, um Narben zu vermeiden.
Besteht Verdacht auf Tollwut muss so schnell wie möglich eine Impfung erfolgen.
Zur Vorbeugung ist daher eine Tetanusimpfung wichtig, die alle zehn Jahre aufgefrischt werden sollte.
Als Erste-Hilfe-Maßnahmen bei einer Bisswunde werden die Reinigung der Wunde mit einem Desinfektionsmittel oder Seife sowie das Anlegen eines provisorischen Notverbandes empfohlen.
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