19. Oktober 2009
Bänderrisse können in einem unglücklichen Moment schnell passieren. Die häufigste Ursache für eine solche unangenehme Verletzung sind sportliche Aktivitäten.
Da es verschiedene Formen von Bänderrissen gibt, kommen auch verschiedene Ursachen in Frage. Häufig passiert diese Verletzung beim Sport.
Ein Außenbandriss passiert besonders dann, wenn es zu einem Umknicken des Fußes kommt. Dies kann im Alltag eine Treppenstufe, eine Bordsteinkante oder ein Erdloch sein. Auch bei bestimmten Sportarten wie Tennis, Volleyball und besonders bei Fußball tritt ein Außenbandriss häufig auf.
Kreuzbandrisse kommen vor allem bei Skisportlern und Fußballern vor. Sie entstehen aufgrund einer plötzlichen Bremsbewegung in Verbindung mit einer Drehung. Bei Stürzen wird das betroffene Knie gebeugt und nach außen gedreht. Häufig kommt es dabei auch zu weiteren Knieschäden wie Innenbandrissen oder Meniskusverletzungen. Bei Seitenbänderrissen wird der Unterschenkel nach außen gedrückt und verdreht, wobei es außerdem zu Kreuzband- und Meniskusverletzungen kommen kann.
Ist ein Bänderriss passiert, kommt es zunächst zu starken Schmerzen, verbunden mit Schwindelgefühlen und Schweißausbrüchen, die jedoch nach einigen Stunden abklingen. Fuß oder Knie schwellen stark an. Als unmittelbare Vorgehensweise wird die sogenannte PECH-Regel empfohlen. Dabei steht P für Pause bzw. keine Belastung, E für Anwendung von Eis, C für Compression bzw. Kompression und H für Hochlagerung des Gelenkes. Danach muss eine fachärztliche Untersuchung erfolgen, um die anzuwendende Therapie zu bestimmen.
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