15. Oktober 2009
Bänderdehnungen kommen häufig vor. Vor allem beim Betreiben vom Sport besteht das Risiko einer Überdehnung.
Bänderdehnungen können verschiedene Ursachen haben. Eine Außenbanddehnung am Sprunggelenk passiert meist dann, wenn man unvermittelt mit dem Fuß umknickt. Dabei können ganz alltägliche Dinge wie eine Treppenstufe, eine Unebenheit im Gelände oder eine Bürgersteigkante zur Ursache werden. Am größten ist das Risiko einer Bänderdehnung allerdings bei bestimmten Sportarten wie Fußball, Tennis oder Skifahren.
Dehnungen der Fingergelenke passieren vor allem beim Volleyball. Skifahrer und Fußballer sind hingegen besonders von Bänderdehnungen- oder Bänderrissen im Knie betroffen, vor allem am vorderen oder hinteren Kreuzband, da das betroffene Knie bei schweren Stürzen gebeugt und nach außen gedreht wird. Dabei kann es auch zu weiteren Schäden am Knie, zum Beispiel am Meniskus oder am Innenband, kommen.
Besteht der Verdacht auf eine Bänderdehnung, sollte möglichst rasch ein Facharzt konsultiert werden, um das Gelenk zu entlasten. Denn der Zeitfaktor ist für den Heilungsprozess von großer Bedeutung.
Wird eine Bänderdehnung nicht behandelt, kann dies negative Folgen haben. Das betroffene Gelenk kann instabil werden. Dadurch wird die Funktion des Gelenkes beeinträchtigt und es droht eine frühe Form von Arthrose. Daher sollte man nicht versuchen eine Bänderdehnung mit Hausmitteln zu behandeln, sondern das betroffene Gelenk einem Facharzt zeigen.
Sinnvoll sind hingegen Erste-Hilfe-Maßnahmen wie eine fünfzehn bis zwanzigminütige Kühlung des betroffenen Gelenks mit Eispackungen oder kaltem Wasser, Hochlagern des Gelenks sowie das Anlegen eines Kompressionsverbandes.
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