7. Oktober 2009
Als Zellabstrich oder PAP-Test bezeichnet man in der Medizin eine Untersuchung der Gebärmutter. Dieser gynäkologische Abstrich wird zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs vorgenommen.
Ziel und Zweck eines Zellabstrichs, der auch als zytologische Abstrichuntersuchung oder als PAP-Test bezeichnet wird, ist die Früherkennung eines Zervixkarzinoms (Gebärmutterhalskrebs).
Der gynäkologische Abstrich wurde im Jahr 1928 von dem griechischen Mediziner George Nicolas Papanicolaou (1883-1962) entwickelt. Daher trägt der Zellabstrich auch den Namen PAP-Test. Dabei werden gefärbte Zellabstriche des weiblichen Muttermundes beurteilt. Durch einen PAP-Test ist es möglich, Zellveränderungen zu erkennen, noch bevor sich diese zu Krebszellen heranbilden, wodurch bereits Vorstufen eines Tumors ermittelt werden können. Da auf diese Weise ein Zervixkarzinom fast immer verhindert werden kann, gehört der PAP-Test zu den wichtigsten Verfahren der gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung.
Gebärmutterhalskrebs lässt sich jedoch nur durch regelmäßige Durchführung eines Zellabstrichs rechtzeitig erkennen und behandeln. Ein PAP-Test sollte aus diesem Grund bei jeder Frau über dem 20. Lebensjahr, einmal im Jahr durchgeführt werden. Für den Fall, dass bei einer Frau die Gebärmutter bereits entfernt wurde, wird der Zellabstrich an der Scheide vorgenommen.
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