24. März 2010
Menschen ab 40 Jahren sollten wenigstens alle zwei Jahre, ab dem 60. Lebensjahr sogar jährlich, zu einem Augenarzt zur Vorsorgeuntersuchung gehen, wobei der Augeninnendruck und Sehnervkopf dabei kontrolliert werden. Oftmals führt ein erhöhter Augeninnendruck zu einer Augenkrankheit, die unter dem Namen Glaukom, der Volksmund spricht vom "Grünen Star", zusammengefasst wird. Durch den erhöhten Druck werden die Nerven geschädigt und als Folge treten Durchblutungsstörungen des Sehnervs auf, was im Endeffekt die Sehkraft schwächt und sogar eine Erblindung die Folge sein kann.
Als Behandlung muss der Arzt versuchen, den Augeninnendruck dauerhaft zu senken, was mit Hilfe von Augentropfen erreicht werden kann. Die Ursachen für den "Grünen Star" sind einerseits genetisch bedingt, können aber auch durch eine zu dünne Hornhaut vorkommen, zudem steigt auch durch Rauchen und allgemeinen Gefäßerkrankungen das Risiko einer Erkrankung, die meistens langsam vonstatten geht, so dass eben die Vorsorgeuntersuchungen wichtig sind. Übrigens ist der "Grüne Star" nicht mit dem "Grauen Star" zu verwechseln, denn beim "Grauen Star", medizinisch als "Katarakt" bezeichnet, handelt es sich um eine Trübung der Augenlinse, die meistens auch erst im zunehmenden Alter geschieht. Der "Graue Star" lässt sich auch durch eine künstliche Linse operativ behandeln.
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