27. Juli 2009
Jeder der bereits aufgrund einer Krebserkrankung eine Chemotherapie über sich ergehen lassen musste, weiß welche Belastung der Körper und die Seele dadurch aushalten müssen. Für zukünftige Brustkrebspatientinnen könnte allerdings ein innovativer Test eine derartige Strapaze unter Umständen ersparen. Der Test lässt sich an frisch entnommenem Gewebe nach einer Operation anwenden, der sich auf das Vorhandensein von bestimmten Eiweißmoleküle konzentriert.
Bei etwa 70-80% der Brustkrebspatientinnen kann der Test erfolgreich eingesetzt werden, wobei es innerhalb Deutschland erst Klinikbetriebe gibt, die diesen Test routinemäßig anbieten. Interessanterweise empfiehlt die Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie schon seit 2002 die Durchführung dieses Tests, um den Betroffenen zusätzliche Belastungen ersparen zu können.
Leider bislang ohne großes Gehör zu erreichen, was für die betroffenen Krebspatienten bedeutet, dass der Test mit der Bezeichnung uP/PAI-1-Test aus der eigenen Tasche finanziert werden muss, weil er von den Krankenkassen noch nicht im Leistungskatalog aufgelistet wurde.
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