22. Februar 2010
Oftmals ist es notwendig, dass man beispielsweise bei einer Darm-Infektion dem Arzt, beziehungsweise dem Labor, eine Stuhlprobe überreichen soll. Hierfür erhält man von seinem Arzt ein Plastikröhrchen und einen entsprechenden Löffel, so dass man nach dem Stuhlgang mit Hilfe des Löffels die entsprechenden Proben, von drei verschiedenen Stellen, entnimmt und in das Röhrchen einfüllt.
Aber es sollte nicht sein, dass man diese Untersuchung aus falscher Scham, oder weil man sich ekelt, nicht machen lässt. Auch bei einem sogenannten Hämocculttests, der einen Darmkrebs oder eine chronische Darmerkrankung frühzeitig erkennen lässt, ist dies notwendig, wobei hier an drei aufeinander folgenden Tagen die Stuhlproben auf einen Pappträger (Testbriefchen) aufgetragen werden. Wer keine Toilette mit einem Flachspüler, sondern nur mit einem Tiefspüler besitzt, der kann mit Hilfe eines Papptellers oder einer Plastikdose, die man anschließend in den Müll entsorgt, sich behelfen.
Das Röhrchen oder die Testbriefchen werden dann vom Arzt zu einem Labor zur Untersuchung weitergeleitet. Bei dem Hämocculttest wird der Stuhl auf verstecktes Blut untersucht, die Mengen sind aber so gering, dass man sie mit bloßem Auge nicht erkennen kann. Aber es besteht hier ein kleines Problem, weil bestimmte Nahrungsmittel das Ergebnis beeinflussen können. So sollte man drei Tage vor der Untersuchung auf bestimmte Lebensmittel, wie rohes oder halb-rohes Fleisch, Radieschen, Kirschen, Broccoli und Blutwurst, sowie auf zusätzliches Vitamin C verzichten.
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