25. Januar 2005
Gellende Schreie, weder wach noch schlafend, starrer, zielloser Blick – so finden manche Eltern gelegentlich Kinder zwischen zwei und sechs Jahren nachts vor. „Pavor nocturnus“, zu deutsch Nachtschreck, nennen Kinderärzte das Phänomen. Obwohl es allen Eltern einen gewaltigen Schreck einjagt, ist es völlig ungefährlich, schreibt das Apothekenmagazin Baby und die ersten Lebensjahre.
Meistens geschieht es in der Übergangsphase vom Tiefschlaf in eine leichtere Schlafphase, erklärt Professor Eckhardt Trowitzsch, Chefarzt des pädiatrischen Schlaflabors der Universität Witten/Herdecke. Eltern sollen das Kind, das ohnehin meistens nicht ansprechbar ist, dann nicht wecken, sondern nur bei ihm bleiben.
Spricht das Kind den Vorfall später selbst nicht an, sollten es auch die Eltern nicht tun, weil das Kleine sich gar nicht daran erinnert und nur verunsichert würde. Vorbeugend wirken kann ein regelmäßiger Schlafrhythmus und Vermeiden von aufregenden Ereignissen, etwa Herumtoben oder Fernsehen, vorm Einschlafen.
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