9. September 2009
Um die Herztätigkeit zu kontrollieren, wird eine Pulsmessung vorgenommen. Diese kann manuell oder mit einem Pulsmessgerät durchgeführt werden.
Pulsmessungen erfolgen entweder manuell oder mit Hilfe eines Pulsmess- bzw. Herzfrequenzmessgerätes. Die gängigste Methode zur Pulsmessung ist ein Brustgurt. Diesen trägt die zu untersuchende Person unterhalb der Brust. Über zwei integrierte Hautelektroden wird die Herzfrequenz gemessen. Dabei werden die R-Impulse, die über die Haut abgegeben werden, erfasst. Durch eine Lithium-Knopfzelle wird die Stromversorgung gewährleistet. Eingesetzt wird ein solcher Brustgurt vor allem im Ausdauersport, um Überbelastungen zu vermeiden und das Training zu verbessern. Als Alternativen zu einem Brustgurt werden im Fitness-Bereich auch stationäre Pulsmesser verwendet, bei denen die Messung über Sensoren erfolgt. Weitere Varianten sind Ohr- oder Fingerclips.
Bei der manuellen Messung mit einer Uhr wird eine Arterie wie zum Beispiel am Handgelenk oder an der Halsschlagader mit sanftem Druck ertastet. Dann werden die spürbaren Pulsschläge pro Minute gezählt oder errechnet. Die Zählung beginnt dabei stets bei Null. In der Regel werden die Pulsmessungen über einen Zeitraum von fünfzehn Sekunden durchgeführt. Die gezählten Pulsschläge werden dann mit vier multipliziert. Als normale Werte für die Herzfrequenz gelten bei Erwachsenen 60–80 Schläge in der Minute. Bei Jugendlichen sind es 80–100 und bei Kindern 100–120 Pulsschläge in der Minute.
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