12. Mai 2004
Von schmerzenden Fingerkuppen genervte Diabetiker können zum Messen des Blutzuckers auf mehrere Körperstellen ausweichen, rät das Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber.
Viele Zuckerkranke müssen fünf bis sechs Mal am Tag in eine Fingerkuppe pieksen, um einen Blutstropfen zu gewinnen. Diese Stellen sind besonders gut geeignet, weil sie leicht erreichbar und sehr gut durchblutet sind. Aber auch Hand- und Daumenballen, Ober- und Unterarm, Oberschenkel, Wade und Bauch eigenen sich für den Piks.
Dort können Zuckerwerte aber verzögert angezeigt werden. Deshalb sollen die Alternativen zu Zeiten gewählt werden, in denen nur geringe Schwankungen zu erwarten sind, etwa vor den Hauptmahlzeiten und vorm Schlafengehen. Die Fachzeitschrift rät, in besonderen Situationen, etwas vor einer Autotour, bei der Hand zu bleiben.
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