29. Oktober 2009
Als Pilzkultur bezeichnet man in der Medizin die Anzüchtung von Pilzen auf Nährböden zur weiteren Untersuchung. Auf diese Weise können Pilze als mögliche Ursache einer Erkrankung nachgewiesen werden.
Ziel und Zweck einer Pilzkultur ist die Untersuchung und Analyse von entnommenen Proben, um auf diese Weise bestimmte Krankheiten, die von Pilzen oder Bakterien verursacht werden, diagnostizieren zu können. Als Pilzkultur bezeichnet man dabei die Anzüchtung von Pilzen, die sich in einem Nährmedium vermehren. Anschließend wird die gezüchtete Kultur unter einem Mikroskop untersucht, um den möglichen Krankheitserreger zu bestimmen.
Um eine gezielte Behandlung bei einem Patienten durchführen zu können, ist es oftmals von großer Wichtigkeit, den Erreger einer Krankheit zu bestimmen. Eine häufig angewendete Methode ist dabei das Anlegen einer Pilz- oder Bakterienkultur. Angewendet wird das Anlegen einer Pilzkultur, wenn ein klinischer Verdacht auf eine Pilzinfektion vorliegt. Vor allem in der Dermatologie werden Pilzkulturen angelegt, um mögliche Erreger von Nagel- oder Hautmykosen (Pilzerkrankungen) bestimmen zu können. Auch Blutvergiftungen können durch Pilze verursacht werden.
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