28. September 2011
Mithilfe eines PSA-Tests können erhöhte PSA-Werte im Blut festgestellt werden. Bei der Untersuchung nimmt man dem Patienten ein wenig Blut ab.
Ein PSA-Test erfordert nicht viel Aufwand. Da es sich dabei um einen Bluttest handelt, entnimmt man dem Patienten aus einer Armvene etwas Blut, das anschließend zu einem Labor geschickt wird, wo man es gründlich analysiert. Schon nach ein paar Tagen liegt das Resultat vor. Durchgeführt werden kann ein PSA-Test von jedem Arzt. Die Kosten von 20 Euro muss der Patient allerdings aus eigener Tasche bezahlen, da die gesetzlichen Krankenkassen nur dann für den Test aufkommen, wenn der behandelnde Arzt einen konkreten Prostatakrebsverdacht hat. Mittlerweile sind auch PSA-Schnelltests in Apotheken erhältlich. Diese Tests stellen jedoch keinen Ersatz für eine medizinische Untersuchung dar, da die PSA-Werte nicht so präzise gemessen werden können wie in einem professionellen Laboratorium. Außerdem besteht die Gefahr, dass sich der Patient durch zu niedrige Testergebnisse fälschlicherweise sicher fühlt.
Da der PSA-Wert durch bestimmte Umstände beeinflusst werden kann, ist es besser, den Test zu verschieben, wenn man im Vorfeld an einem Harnwegsinfekt erkrankt ist oder in den letzten sechs Wochen eine Biopsie an der Prostata durchgeführt wurde. Das Gleiche gilt, wenn in den letzten 48 Stunden vor dem Test sportliche Aktivitäten oder Geschlechtsverkehr betrieben wurden.
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