Um den äußeren Gehörgang der Ohren und das Trommelfell genau untersuchen zu können, wird eine Ohrenspiegelung durchgeführt. Diese ist völlig risikolos für den Patienten.
Wird eine Ohrenspiegelung (Otoskopie) vom Hals-Nasen-Ohrenarzt durchgeführt, zieht dieser zuerst die Ohrmuschel des zu untersuchenden Patienten nach hinten oder nach oben.
Dann führt er das Otoskop in den äußeren Gehörgang des Ohrs ein. Aufgrund des Zuges am Ohr kommt es zu einer annähernd geraden Form des gekrümmten Gehörganges. Dadurch wird ein direkter Blick auf das Trommelfell ermöglicht.
Vorher wird störender Ohrenschmalz, der meist einen guten Blick auf das Trommelfell versperrt, entfernt. In einigen Fällen wird deshalb auch eine lauwarme Ohrenspülung durchgeführt.
Ohrenspiegelungen sind völlig risikolos und werden bereits bei Säuglingen und Kleinkindern angewendet. Bei Entzündungen im Mittelohr, dem Gehörgang oder der Ohrmuschel kann es in manchen Fällen zu Schmerzen während der Otoskopie kommen.
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05.06.11 | |
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02.01.11 | |
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15.03.10 | |
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