30. März 2009
Die Mammografie ist eine der Vorsorgeuntersuchungen, die im Rahmen einer Früherkennung von Brustkrebs zum Einsatz kommt. Wie nun durch das Ergebnis einer Studie der John Hopkins Universität in Baltimore, USA, bekannt wurde, scheinen sich übergewichtige Frauen vor dieser Untersuchungsmethode zu scheuen.
So nehmen rund 20% der Übergewichtigen die Mammografie weniger wahr als schlanke Frauen und unterliegen damit gleichzeitig einem höheren Risiko einen möglichen Brustkrebs im Anfangsstadium nicht erkennen zu können. Zu diesem Ergebnis kamen die Wissenschaftler nach der Auswertung von insgesamt 17 Studien und den Daten von 276.000 Amerikanerinnen.
In den USA ist der Brustkrebs die zweithäufigste Todesursache wobei gerade Frauen ab einem Alter von 40 Jahren diese Vorsorgemaßnahme empfohlen wird. Interessant an den Ergebnissen: Während weiße Frauen bei zunehmenden Übergewicht sich vor dem Mammografie lieber drücken, zeigt sich bei den farbigen Amerikanerinnen keine Beeinflussung durch ihr vorhandenes Gewicht.
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