Um die Anteile im menschlichen Körper zu bestimmen, empfiehlt sich eine Körperanalyse. Als Messmethode hat sich dabei die Bio-Impedanz durchgesetzt.
Bei einer Körperanalyse, die mit Hilfe der Bio-Impedanz durchgeführt wird, fließt nicht spürbarer Wechselstrom durch den Körper. Mit den Werten aus Muskeln, Wasser und Fett, die dabei gewonnen werden, lässt sich der Körperfettanteil ausrechnen.
Da die Bio-Impedanz-Methode eine größere Genauigkeit besitzt als der bislang verwendete klassische Body Mass Index, hat sie sich im medizinischen Bereich durchgesetzt.
Für die Durchführung der Körperanalyse benötigt man eine Körperfettwaage. Diese ist mit vier Elektroden ausgestattet, die den Körperfettanteil des Körpers messen. Zum Messen stellt man sich mit beiden Füßen auf die Elektroden.
Der empfohlene Richtwert für den Körperwasseranteil beträgt bei Männern etwa 60–65 Prozent und bei Frauen 50–55 Prozent. Bei Sportlern sollten die Werte etwa fünf Prozent höher als die Normalwerte liegen, um möglichen Flüssigkeitsverlust durch das Training zu vermeiden.
Um möglichst genaue Resultate bei der Messung zu erzielen, sollte diese stets zur selben Tageszeit erfolgen. Empfohlen wird der Zeitraum zwischen 18 und 20 Uhr. Die Messung sollte unbekleidet erfolgen. Um den Strom zum Fließen zu bringen, muss die Testperson barfuss auf den Elektroden stehen.
Damit die Messergebnisse korrekt ausfallen, sollte eine halbe Stunde vorher nichts gegessen oder getrunken werden. Um zuverlässige Ergebnisse zu liefern, sollten die Körperfettwaagen nach dem Medizin-Produkte-Gesetz (MPG) zugelassen und richtig eingestellt sein.
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03.05.13 | |
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30.09.12 | |
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