8. Oktober 2009
Als Körperanalyse bezeichnet man eine Bestimmung der Anteile im menschlichen Körper. Für dieses Verfahren wird oftmals die so genannte Bio-Impedanz angewendet.
Ziel und Zweck einer Körperanalyse ist es, Erkenntnisse über die Zusammensetzung des Körpers zu erhalten. Durch eine Körperanalyse können die Anteile im menschlichen Körper, wie Körperfett, Körperwasser sowie die Muskelmasse bestimmt werden. Durch neue technische Möglichkeiten und wissenschaftliche Erkenntnisse über Struktur und Funktionen des menschlichen Körpers, ist es möglich diese Anteile recht genau definieren zu können. Eine Körperanalyse lässt sich nicht nur im Rahmen von medizinischen Untersuchungen durchführen, sondern sogar für den normalen Hausgebrauch anwenden.
Grundlage für eine optimale Lebensqualität und Gesundheit ist eine richtige Körperzusammensetzung. Sowohl Über- als auch Untergewicht stellen große gesundheitliche Risiken dar. Auch zu hohe Fettanteile und zu niedrige Anteile an Muskelmasse bergen gesundheitliche Gefahren in sich. Der menschliche Körper setzt sich sowohl aus fettfreier Körpermasse als auch aus Fettmasse zusammen. Das richtige Verhältnis dieser beiden Komponenten ist für die Gesundheit des Menschen von großer Wichtigkeit und steigert seine Leistungsfähigkeit. Aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und Techniken lässt sich eine relativ genaue Körperanalyse durchführen. Eine weltweit anerkannte Messmethode bildet die so genannte Bioelektrische Impedanz Analyse (BIA). Bei diesem Verfahren wird schwacher Wechselstrom, der für den Menschen gar nicht spürbar ist, durch den Körper geleitet. Hierbei wird über zwei Elektroden ein elektromagnetisches Feld im menschlichen Körper erzeugt. Mit zwei weiteren Elektroden, die sich im Inneren des Feldes befinden, erfolgt die Messung der Phasenverschiebung der Signalspannung sowie der Spannungsabfall. Da Strom leichter durch die Muskulatur fließt als durch Körperfett, gibt der gemessene Fließwiderstand, der als Bioelektrische Impedanz bezeichnet wird, Aufschluss über den Anteil des Körperwassers. Dieser wird nach Referenzwerten sowie der Brozek-Formel, die auf klinischen Studien basiert, in den Körperfettanteil umgerechnet.
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